Mehrere Jahre lang fiel die SpVgg Jahn damit auf, dass sie sowohl viele Tore erzielte als auch kassierte. Heuer jagen die Forchheimer offenbar einen neuen Rekord: Die Partie beim TuS Feuchtwangen am vergangenen Samstag setzte sich mit 15 Karten an die Spitze dieser Kategorie in der Fußball-Landesliga Nordost. Die Gastgeber sind nach zwei direkten Platzverweisen jetzt auch in der Fairness-Disziplin Tabellenvorletzter, der Jahn vergrößerte seinen Abstand am unteren Ende des Tableaus mit zwei Ampelkarten.

Zwölf Forchheimer wurden in 19 Begegnungen bereits vom Platz gestellt. Die Gegner erwischte es zusammen acht Mal. Damit sind Jahn-Duelle für 23 Prozent der bisherigen Herunterstellungen verantwortlich. Immerhin drei Mal verbuchte die SpVgg trotz Platzverweis(en) aber einen Sieg. Am Samstag um 14 Uhr erwartet die Mannschaft von Trainer Christian Springer den TSV Neudrossenfeld, der den vorherigen Kartenrekord pro Partie hielt (in Buch, 13).

Jahn Forchheim (9.) - TSV Neudrossenfeld (6.)

Das Hinspiel im Juli hatten die Kulmbacher mit 1:0 gewonnen. Die Punkte wollen sich die Gastgeber am Samstag zurückholen und dürften nach dem gedrehten 0:2 in Feuchtwangen selbstbewusst sein. Der TSV musste sich zuletzt mit einem 2:2 gegen den FSV Erlangen-Bruck zufriedengeben, hatte drei Tage zuvor beim 9:0 in Baiersdorf aber sein Offensivpotenzial gezeigt. Der Jahn kassierte daheim in zehn Partien gerade mal acht Gegentore und will die gute Quote halten.cfl/rup