Nur zwei Tests auf grünem Rasen hat die SpVgg Jahn Forchheim in der zu Ende gehenden Wintervorbereitung bestritten - und beide gewonnen. Die restlichen Vorbereitungsspiele fanden auf Kunstrasen statt. "Ich bin ein Fan davon, auf Kunstrasen zu spielen, wenn man die Möglichkeit hat und die Platzverhältnisse es verlangen", erklärt Michael Hutzler. Mit Blick auf das erste Rückrundenspiel in der Bayernliga Nord gegen Alemannia Haibach am kommenden Samstag (16 Uhr) wollte der Jahn-Trainer trotzdem noch eine Partie auf dem echten Untergrund absolvieren und schob deshalb den Test gegen Pettstadt dazwischen.


Hutzler zu 100 Prozent zufrieden

Gegen den 16. der Landesliga Nordwest entwickelten Hutzlers Jungs erwartungsgemäß ein Spiel auf ein Tor. "Ich war von der ersten bis zur letzten Minute zu 100 Prozent zufrieden", sagte der Coach, der etwas mehr als eine Halbzeit auf den ersten Treffer durch Domink Zametzer (55.) warten musste.

"Ein völlig unberechtigter Elfer hat Pettstadt den Ausgleich beschert", beschrieb Hutzler die Situation, in der Sven Becker gefoult haben soll und die zum 1:1 von Erkan Esen führte (72.). Doch Thomas Roas (79.), erneut Zametzer (81.) und Ferdinand List (85.) schossen noch einen standesgemäßen 4:1-Erfolg für die in der Liga auf Rang 5 stehenden Forchheimer heraus.


Halbe Mannschaft fällt aus

Ein letzter Test folgt heute um 10.30 Uhr beim 1. FC Nürnberg II, von einer Generalprobe will der Übungsleiter wegen großer Personalnot allerdings nicht sprechen. "Maxi Göbhardt, Bastian Schäferlein, Georg Neudecker und List fehlen aus privaten oder beruflichen Gründen. Flo Clausnitzer hat nach seiner Meniskus-OP im Januar wieder Probleme", klagt der 45-Jährige. Zudem muss Hutzler in nächster Zeit auf Kevin Woleman (Knöchel) und Klaus Faßold (Leiste) verzichten. Auf welchem Belag die Begegnung gegen den Regionalligisten angepfiffen wird, werde kurzfristig entschieden.

Bis auf die größtenteils verletzungs- und studienbedingten Ausfälle ist der Trainer mit dem Verlauf der Vorbereitung aber zufrieden. "Es hat alles gut geklappt. Wir haben hart trainiert und unser System ein wenig umgestellt, weshalb am Anfang auch die Ergebnisse nicht so gestimmt haben", erzählt Hutzler. Bereits vor dem letzten Test hakt er den Ablauf daher als perfekt ab. "Wie in den vergangenen Jahren beim Jahn auch."


Noch zwölf Mal Rhythmus

Ab Montag gelte es, den Saison-Rhythmus wiederzufinden. Für die Bayernliga-Kicker steht deshalb eine "ganz normale Trainingswoche" mit drei Einheiten zur Einstimmung auf das Heimspiel an. Danach folgen noch elf weitere Punktspiele.