Zur Black Night waren Spieler und der Großteil der 6087 Zuschauer in der Nürnberger Arena in Schwarz gekleidet, zu betrauern gab es allerdings nichts. Im Gegenteil: Der HC Erlangen setzte seinen Siegeszug in der Handball-Bundesliga fort und bestand auch die Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten. Nach fünf Erfolgen hintereinander kann die Mannschaft von Trainer Adalsteinn Eyjolfsson gelassen in die letzte Partie des Jahres bei den Füchsen Berlin am Mittwoch um 16 Uhr gehen.

Während die Mittelfranken am Dienstag im Viertelfinale des DHB-Pokals an Hannover scheiterten, schaltete der Hauptstadtklub die Rhein-Neckar-Löwen mit 37:35 nach Verlängerung aus und nimmt Anfang April am Final-Four in Hamburg teil. Nach dem Spieltag am 2. Weihnachtsfeiertag und Donnerstag geht die Liga bis 7. Februar in die WM-Pause. Die Berliner sind am Sonntag noch in Magdeburg im Einsatz.

HC Erlangen - Eulen Ludwigshafen 26:22

;

Christopher Bissel hatte gerade die gelbe Karte gesehen, dann erzielte Falk das 0:2 (4.) - die Begegnung begann nicht gut für die Hausherren. Beim 4:4 glich Erlangen erstmals aus (10.), doch Ludwigshafen legte danach immer ein Tor vor. Als Dominik Mappes nach 22 Minuten die erste Führung für den HCE gelang, bedeutete dies aber noch nicht die Wende, lediglich ein Rollentausch fand statt: Bis zum Pausenstand von 13:13 egalisierten die Gäste stets einen knappen Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel blieb es spannend, wobei sich die Mittelfranken teilweise auf zwei bis drei Tore absetzten und beim 25:21 von Jan Schäffer die Vorentscheidung herbeigeführt hatten.

Während Eulen-Trainer Benjamnin Matschke zur Maßnahme siebter Feldspieler griff, ging Kai Dippe zu hart zur Sache und kassierte die rote Karte. In den letzten sechseinhalb Minuten fiel aber nur noch ein Treffer auf jeder Seite. Damit hat der HCE innerhalb von drei Wochen seine Hausaufgaben gegen fünf Mannschaften aus dem Tabellenkeller erledigt. HCE: Skof, Katsigiannis - Büdel (5/1), Sellin (4), Haaß (1), Bissel (5), Mappes (2), Schäffer (5), von Gruchalla, Steinert (2/2), Thümmler, Schröder (2)