Mit den Spielen der Gruppen 10 bis 19 wurde die Vorrunde des VGN-Lotto-Bayern-Hallencup der Herren im Kreis Erlangen/Pegnitzgrund beendet. Für die Zwischenrunde qualifizierten sich hierbei die jeweiligen Gruppenersten, Gruppenzweiten und der Dritte der Gruppe 15. Als beste Gruppendritte der 5er-Grupppen erreichten die SpVgg Heßdorf II, der FC Hersbruck und der Türk SV Erlangen ebenfalls für die nächste Runde.

Bei den Spielen am Wochenende gab es einige große Überraschungen. So ließen die A-Klassisten Herpersdorf und TSV Röthenbach hochklassige Teams hinter sich und kamen weiter. Der Bayernligist FSV Erlangen Bruck und die beiden Landesligisten ASV Pegnitz und Buckenhofen setzten sich souverän durch. Qualfiziert haben sich auch alle Bezirksligisten, die im Einsatz waren. Fortgesetzt wird die Meisterschaft am kommenden Wochenende mit 42 Mannschaften. Die letzte Zwischenrunden-Gruppe spielt dann am 22.Dezember.


Gruppe 10 (in Gräfenberg)

Spannung bis zum letzten Spiel herrschte in dieser Gruppe, in der sich alle Teams bei ihrem letzten Gruppenspiel noch für die Zwischenrunde qualifizieren konnten. Am Ende setzten sich dann nicht ganz unerwartet der Kreisligist SV Ermreuth und der Kreisklassist TSV Neunhof durch. Der SV Moggast, der überraschend sein erstes Spiel gegen den B-Klassisten Büg verlor, verpasste den Einzug in die Zwischenrunde durch ein 2:2 gegen den FC Röthenbach.

Gruppe 11 (in Gräfenberg)

Der SV Bronn gewann alle seine Spiele und wurde souveräner Gruppenerster. Den zweiten Platz belegt der Kreisligsist FC Troschenreuth, der das entscheidende Spiel gegen Hiltpoltstein deutlich gewann. Der FC Stöckach, der nur ein Spiel verlor, schied aus, weil er im Schlüsselspiel gegen den Gruppenersten knapp mit 1:2 verlor. Die SpVgg Hüttenbach II ist zum Turnier nicht erschienen, denn sie war der Meinung, dass sie bei der Reservemeisterschaft mitspielt. Alle Spiele wurden deshalb für die Reserve des Bezirksligisten mit 0:2 gewertet.

Gruppe 12 (in Baiersdorf)

Die beiden Kreisligisten Langensendelbach und Poxdorf zogen in die Zwischenrunde ein, wobei der SV Langensendelbach souveräner Gruppenerster wurde. Weitaus schwerer hatte es der SV Poxdorf, der sich erst im Spiel gegen den schärfsten Konkurrenten SV Bammersdorf mit einem knappen 3:2 qualifizieren konnte. Der TSV Ebermannstadt erreichte zwar im ersten Spiel gegen Poxdorf ein Unentschieden, musste sich danach aber Bammersdorf und dem Turniersieger geschlagen geben.

Gruppe 13 (in Baiersdorf)

Die beiden Hallenspezialisten Kirchehrenbach und TKV Forchheim kamen aus dieser Gruppe weiter. Knapp gescheitert ist der TSV Neunkirchen, der mit zwei 4:0-Erfolgen startete, aber danach zweimal knapp verlor. Gegen Kirchehrenbach gab es für die Brandbacher eine 0:1-Niederlage und gegen den TKV Forchheim musste sich der TSV mit 4:5 geschlagen geben - es reichte nur zum dritten Platz. Möhrendorf und Pretzfeld hatten in dieser Gruppe keine Chance auf ein Weiterkommen.

Gruppe 14 (in Gräfenberg)

Die Favoriten setzten sich in dieser Gruppe durch, wobei allerdings nur der Bezirksligist SC Rupprechtstegen, der alle Spiele gewann, voll überzeugen konnte. Weitaus schwerer hatte es der ASV Forth, der zu Start überraschend gegen Hartenstein verlor und sich erst im letzten Spiel gegen den SV Plech den Einzug in die Zwischenrunde sichern konnte. Der SV Plech, dem in der Abschlusspartie ein Unentschieden genügt hätte, blieb punktgleich mit dem ASV Forth auf der Strecke.

Gruppe 15 (in Gräfenberg)

Mit dem Landesligisten ASV Pegnitz und dem Kreisligisten DJK Weingarts setzten sich die zwei großen Favoriten in dieser Gruppe durch. Beide Teams gewannen vier Spiele und trennten sich im direkten Vergleich Unentschieden. Die Zwischenrunde erreichte überraschend auch der A-Klassist TSV Röthenbach/Pegnitz, der die Kreisklassisten Behringersdorf und Eckenhaid sowie den FC Schlaifhausen hinter sich ließ.

Gruppe 16 (in Höchstadt)

Der Bezirksligist ATSV Erlangen wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann alle seine Spiele. Als zweite Mannschaft qualifizierte sich für die nächste Runde der FC Burk aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem Ligakonkurrenten ASV Niederndorf. Keine Chance hatten der TSV Frauenauarch und der ASV Höchstadt, die beide keine Punkte gegen die ersten drei Mannschaften in der Gruppe holen konnten.

Gruppe 17 (in Höchstadt)

Der Landesligist SV Buckenhofen und der Kreisklassist FC Herzogenaurach qualifizierten sich in dieser Gruppe für die Zwischenrunde. Ausgeschieden sind dagegen die SpVgg Uehlfeld, der ASV Weisendorf und der TSV Neuhaus/Aisch, der im letzten Gruppenspiel mit einem Sieg gegen Herzogenaurach weitergekommen wäre.

Gruppe 18 (in Spardorf)

Der Bayernligist FSV Erlangen Bruck war in dieser Gruppe das Maß aller Dinge und gewann alle Spiele souverän. Für eine Überraschung sorgte der A-Klassist ASV Herpersdorf, der die höherklassigen Teams Eltersdorf II und Brand hinter sich ließ und in die Zwischenrunde einzog.

Gruppe 19 (in Spardorf)

Spannung pur herrschte in dieser Gruppe und am Ende waren drei Teams punktgleich. Der SC Uttenreuth, die SpVgg Erlangen und überraschend die SpVgg Heßdorf II als bester Gruppendritter der 5er Gruppen konnten sich für die Zwischenrunde qualifizieren.
Keine Chance hatte der Kreisligist SV Kleinsendelbach, der nur drei Punkte holte.