Wie ist Ihr Wochenende gelaufen?
Zenger: Es war ganz erfolgreich. Wir haben mit der zweiten Mannschaft 1:0 gegen die Reserve aus Röttenbach gewonnen. Das Spiel war eigentlich 90 Minuten lang recht ausgeglichen und beide Mannschaften sind offensiv angetreten. In den ersten 15 Minuten waren die Röttenbacher besser und hatten zwei gute Chancen, die unser Keeper aber hervorragend pariert hat. In der 43. Minute hat uns dann Stefan Schönleben mit einem Freistoßtor 1:0 in Führung gebracht. In der zweiten Halbzeit haben die Torhüter beider Mannschaften aufgedreht und einen richtig guten Tag erwischt. Nachdem zehn Minuten vor Ende die Röttenbacher eine Rote Karte bekommen haben, waren wir überlegen. Drei schöne Konter haben wir uns herausgespielt, aber es hat immer der letzte Pass gefehlt. Von daher kann man sagen, dass das 1:0 eigentlich nicht unverdient war.

Was hat Sie am Wochenende am meisten beeindruckt?
Am meisten begeistert hat mich das 4:4 zwischen Dortmund und VfB Stuttgart am Freitagabend. Dazu muss ich sagen, dass ich Bayern-Fan bin. Nach dem 2:0 für den BVB habe ich dann aber umgeschaltet, weil das Spiel für mich eigentlich schon entschieden war. Später habe ich auf meinem I-Phone im Ticker den Endstand gesehen und war total von der Rolle. Auf der einen Seite hat es mich wahnsinnig geärgert, das Spiel nicht geschaut zu haben, auf der anderen Seite hat es mich für die Bayern gefreut. Am Samstag war ich dann noch im Nürnberger Stadion und habe den Bayern die Daumen gedrückt. Jetzt ist alles wieder offen: Wer in Dortmund gewinnt, wird Meister. Aber egal was passiert, es wird bis zum 34. Spieltag spannend bleiben - zum Schluss hoffentlich mit dem besseren Ende für die Münchner.


Punktestand



Am Wochenende empfängt Thomas Würch vom SC Oberreichenbach den Steilpass von Matthias Zenger, dem für die überbrückte Strecke elf Punkte gutgeschrieben werden.