Am zweiten Rückrundenspieltag richten sich die Blicke auf das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenvierten Würzburger SV und dem Zweiten SpVgg Jahn Forchheim. In den weiteren Begegnungen hat der FSV Erlangen-Bruck den Spitzenreiter FC Schweinfurt 05 zu Gast und der ASV Neumarkt tritt im Kellerduell bei der SpVgg Selbitz an.

Würzburger FV -
SpVgg Jahn Forchheim

Am Samstag um 14 Uhr wird das Spitzenspiel der Bayernliga Nord angepfiffen. Dann trifft das heimstärkste Team der Liga auf die bisher zweitbeste Auswärtsmannschaft. Auf die Forchheimer, die sieben Punkte mehr auf dem Konto haben, wartet sicherlich ein "heißer" Tanz, denn die Würzburger sind zuhause noch ungeschlagen (sieben Siege, ein Unentschieden bei einem Torverhältnis von 25:4). Für die Unterfranken geht es außerdem im Meisterschaftskampf schon um alles oder nichts.

Trotzdem freut man sich bei den Jahn´lern auf dieses Schlagerspiel, schließlich habe man bisher hart darauf hingearbeitet, solche Spiele bestreiten zu können, stellte Trainer Michael Hutzler fest. Der Coach ist auch zuversichtlich, dass sein Team, das sich in den bisherigen Auswärtsspielen nur in Schweinfurt geschlagen geben musste, Paroli bieten kann. "Wir wissen um die Stärken der Gastgeber, denn sie zählen zu den spielstärksten Teams der Liga. Doch wenn wir unsere bisherigen Leistungen bestätigen können und uns nicht von den vielen Zuschauern einschüchtern lassen, können wir auch bei dieser Partie bestehen", war Hutzlers Einschätzung.

Wichtig wird sein, dass die Jahn´ler die FV-Offensive in den Griff bekommen und selbst Akzente setzen. Dass dies möglich ist zeigten die Forchheimer bereits beim Hinspiel als man trotz Platzverweis beim Stande von 1:1 noch einen 3:1-Sieg landete. Außerdem liegt der größere Druck bei den Gastgebern, denn die Forchheimer wären selbst bei einer Niederlage weiterhin voll im Titelrennen dabei, die Würzburger bei einer Niederlage allerdings weit davon entfernt.

Dass die Gastgeber sicherlich offensiv ausgerichtet sein werden, müsste dem Jahn außerdem entgegenkommen, denn bei den dann möglichen Kontern könnte man leichter zu Chancen kommen. Ein Punkt ist jedenfalls das Minimalziel der Gäste. Personell kann der Trainer aus dem Vollem schöpfen, denn bis auf den Senad Bajric, dessen Einsatz noch fraglich ist, sind alle Mann an Bord und auch fit. Auf Würzburger Seite ist nur Verteidiger Marcello Asta fraglich, der schon beim 2:3 in Schweinfurt kurzfristig ausfiel. "Ein einziger Spieler aus unserem Kader ist verletzt. Das darf personell am Samstag also nicht den Ausschlag geben", sagte WFV-Trainer Michael Hochrein.