Mittlerweile haben alle Amateur-Tischtennisspieler ihre Schläger eingepackt, der Spielbetrieb ruht. Zeit, um einen Blick auf die vergangene Saison zu werfen: Wer steigt auf, wer muss den Gang in die tiefere Liga antreten?


Oberfranken, Herren

Der TTC Neunkirchen steigt als Meister in die Oberfrankenliga auf, wo er den Platz der DJK Eggolsheim einnimmt. Die Eggerbacher spielen künftig in der Landesliga Nordwest (wir berichteten). Auch dort kommt es allerdings zu keinem "Forchheimer" Derby, da die zweite Mannschaft der SpVgg Effel-trich in die Bayernliga Nord springt. Das Nachsehen in der 2. Bezirksliga West hatte die SpVgg Heroldsbach, die mit vier Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz Dritter wurde. Die SpVgg Jahn Forchheim hielt sich als Fünfter von den Abstiegsplätzen fern.

Der TSV Ebermannstadt hat den Aufstieg aus der 3. Bezirksliga verpasst, im engen Rennen um Platz 2 hatte Ebs wegen zwei Punkten das Nachsehen. In die andere Richtung geht es dagegen gleich für zwei Teams aus dem Tischtenniskreis Forchheim. Die zweite Mannschaft des TTC Neunkirchen und die Vierte aus Effeltrich steigen direkt in die 1. Kreisliga ab. Die Spvgg Hausen hat den Abstieg mit zwei 9:3-Siegen in der Relegation verhindert.


Kreis Forchheim, Herren

Leidtragender war die SpVgg Jahn Forchheim II, die hinter Meister und Direktaufsteiger FC Betzenstein Zweiter in der 1. Kreisliga wurde und nach lediglich einem Remis in zwei Ausscheidungsspielen dort bleiben muss. Knapp das Nachsehen hatte der TSV Gräfenberg als Dritter mit einem Punkt weniger als die Jahn-Reserve. Aus der höchsten Spielklasse des Tischtenniskreises Forchheim scheiden der SC Heiligenstadt und der SV Pretzfeld aus. Der SV Langensendelbach darf dank eines Relegationserfolgs über die Neunkirchener Dritte eine weitere Saison in der 1. Kreisliga aufschlagen.

Mit der ersten durfte die zweite Mannschaft der DJK Eggolsheim jubeln, die als Meister in die 1. Kreisliga aufsteigt. Auch der SV Gößweinstein löste als Zweiter sein Ticket. Eine Stufe nach unten geht es für den SV Hiltpoltstein und die Zweite des 1. FC Burk. Die DJK Weingarts, die den Schleuderplatz erreichte, bleibt kampflos in der 2. Kreisliga, da Betzenstein II (Dritter in der 3. Kreisliga) auf die Relegation verzichtete.

Was die erste Mannschaft in der 2. Bezirksliga knapp verpasst hat, gelang der Dritten aus Heroldsbach in der 3. Kreisliga locker. Gemeinsam mit dem TSV Gräfenberg II steigt sie in die 2. Kreisliga auf. In die unterste Spielklasse müssen die DJK Weingarts II und - nach einer Pleite in der Relegation - der TSV Kirchehrenbach.
In der zweituntersten Spielklasse könnte es eine Neuerung geben. Auf dem Kreistag in Gößweinstein am Montag soll beschlossen werden, dass wie in der 4. Kreisliga künftig mit Vierer- statt Sechser-Mannschaften gespielt wird.

Ganz unten regierten in der abgeschlossenen Saison die dritten Mannschaften. Die Meister der zweigleisigen 4. Kreisliga heißen DJK Eggolsheim III (West) und 1. FC Burk III (Ost). Die Ebser und Jahn-Dritte landeten als Vizemeister im Relegationstopf, wobei Ebermannstadt III nur aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses gegenüber Burk das Nachsehen hatte. Den direkten Vergleich hatte der TSV gewonnen. Nach zwei Relegationserfolgen steigen die Wiesentstädter aber ebenfalls auf.


Frauen

Die weiblichen Vorzeigemannschaften des Landkreises, die Spvgg Hausen und der TTC Neunkirchen, haben ihr Startrecht in der Landesliga Nordwest mit Rang 4 und 5 souverän verteidigt. Auch die Zweite aus Hausen belegte in der Oberfrankenliga den vierten Platz. Die SpVgg Jahn Forchheim kam in der 3. Bezirksliga zwar auf den Relgationsplatz 2, verzichtet aber auf einen Aufstieg.


Jugend

Beim Nachwuchs hat sich wenig geändert. Als höchstklassige Mannschaften vertreten die Jungs des TSV Ebermannstadt und die Mädchen der DJK Weingarts den Kreis Forchheim nach wie vor in der Bayernliga Nord. Allerdings steht der Spielbetrieb in "Maigisch" auf der Kippe, da Spielerinnen damit liebäugeln, der Verein zu wechseln oder ganz aufzuhören. Der männliche Nachwuchs aus Eggolsheim steigt aus der Oberfrankenliga ab. Weil der beste Akteur den Klub verlässt, kann die DJK mit der 2. Bezirksliga aber gut leben. Dort trifft das Team auf die Jungen der Spvgg Hausen, des 1. FC Burk und des TSV Ebermannstadt II sowie den TTC Neunkirchen, der den Aufstieg als Meister der 1. Kreisliga schaffte. Sollte ein zusätzlicher Platz in der Oberfrankenliga frei werden, will sich Ebs, das einige Neuzugänge erwartet, darum bemühen. Die Entscheidung fällt erst Mitte Juni.
Die Jahn-Jungs und Effeltrich II steigen in die 1. Kreisliga auf, Kersbach und Neunkirchen II in die 3. Kreisliga ab. Für Letztere ändert sich im Prinzip nichts, da die Brander Dritte in der 3. Kreisliga vor Mitaufsteiger Ebermnannstadt IV Meister wurde.