Bei den Fußballern der DJK-TSV Kersbach hat sich in der Sommerpause einiges getan. Der Spielerkader wurde um mehrere talentierte Kicker erweitert, weswegen die Saisonziele wieder andere sind. Mit der Einteilung der Kreisklasse 2 ist Abteilungsleiter Thomas Müller sehr zufrieden: "Nach der Veröffentlichung ging die Einteilung rum wie ein Lauffeuer." Mit Aufsteiger SV Langensendelbach und Absteiger SpVgg Effeltrich hat Kersbach zwei Nachbardörfer neu in der Liga. Zudem ist der Fahrtweg zu den Neulingen aus der Kreisklasse 1 - Spvgg Hausen, SpVgg Heroldsbach und DJK Wimmelbach - auch nicht weit. "In den letzten Jahren war die Kreisklasse 2 nicht schlecht, aber diese Saison ist sie noch einen Ticken attraktiver", glaubt Müller.

In der Vorsaison hatte Kersbach personelle Probleme und musste teils mit elf oder zwölf Spielern antreten. Damit Kersbach in der neuen Runde nicht wieder auf dem Zahnfleisch gehen muss, hat der Verein in der Sommerpause ganze Arbeit geleistet und sich mit einigen Neuzugängen verstärkt.

Zum einen wären das die drei Neuen von Nachbar SpVgg Effeltrich: Torwart Lukas Porster, Rene Meier und Maximilian Klumm haben sich angeschlossen. Die beiden Erstgenannten sind Kandidaten für die erste Mannschaft, bei Klumm wird es sich noch zeigen. Darüber hinaus wechseln zwei Spieler von der DJK Pinzberg nach Kersbach. Tobias Hofmann und Markus Werner müssen sich ebenfalls noch in die Erste hineinkämpfen. Ein weiterer neuer Spieler kommt ursprünglich aus dem Aschaffenburger Raum, wird jedoch in Kersbach ein Zweitspielrecht bekommen. Philipp Fischer arbeitet und wohnt mittlerweile in der Region, spielt aber noch für SpVgg Rothengrund/Gunzenbach.

Die Seeberger-Zwillinge aus Zeckern schließen sich ebenfalls der DJK-TSV Kersbach an. Florian schnürte bereits vor geraumer Zeit seine Stiefel für seinen neuen Verein und ist somit ein Rückkehrer. Bereits damals steuerte er viele Tore bei. Sein Bruder Christian komplettiert den Doppelpack aus Zeckern. "Das ist eine klasse Sache. Die beiden sind die Stiefbrüder von unserem Trainer Lutz Reinhold, alle drei wollten nun nochmal zusammen kicken", erklärt Müller. Natürlich wird auch der neue Co-Trainer Daniel Rille als Spieler auf dem Feld stehen. Er war zuletzt Trainer des TSV Gräfenberg und lief davor bereits für Kersbach auf. Die lange Liste der Neuzugänge komplettieren die Spieler aus der eigenen Jugend - wie zum Beispiel Tobias Freimuth oder Julian Perry. Personell dürfte in Kersbach also nicht mehr so viel anbrennen.

Verlassen hat den Verein Dominik Franek, er wechselt zum TSV Röttenbach. Genauso wird der Co-Trainer der Ersten, Peter Hahner, kürzer treten, seinen Spielerpass jedoch in Kersbach lassen. Ebenfalls aufhören wird Thorsten Heimrath, der Teammanager beim ASV Vach wird.

Mit der langen Liste an neuen Spielern will Kersbach zur neuen Saison wieder oben dabei sein. "Das ist auf jeden Fall unser Ziel", bestätigt Müller.