Mit dem 1. FC Burk gewann Kapitän Sebastian Raasch das für beide Teams unbedeutende Spiel in der Kreisliga 1 Erlangen/Pegnitzgrund mit 3:0. Zwei Partien des Wochenendes, in denen es um etwas mehr ging, verfolgte der 30-Jährige nicht - aus gutem Grund.

Zwischen Ihrer Mannschaft und Röttenbach ging es nur noch um die Goldene Ananas. Hat man das dem Spiel angemerkt?
Sebastian Raasch: Im Vergleich zum Hinspiel war Röttenbach wesentlich zweikampfschwächer. Beim 0:5 im November haben wir gegen den TSV fast gar kein Land gesehen.

Sie haben Ihren elf Saisontoren keines hinzugefügt. Woran lag's?
Ich war gesundheitlich angeschlagen und wegen meines Hausbaus hat mir etwas die Kraft gefehlt. Daher mussten Fabio Hegyi und Florian Knauer die Tore schießen.

Am kommenden Sonntag treffen die führenden Teams der Kreisliga aufeinander. Wer macht das Rennen um den Direktaufstieg?
Sowohl Herzogenaurach als auch Weisendorf haben gegen uns sehr gut gespielt und jeweils alle sechs Punkte geholt. Mein Bauchgefühl und der etwas breitere Kader sagen mir, dass der FC vorne bleibt.

Wegen Ihres Hausbaus haben Sie auch das Relegations-Rückspiel der SpVgg Jahn Forchheim gegen die Würzburger Kickers II verpasst. Welche Rolle wird Ihre ehemalige Mannschaft nach dem Abstieg in der Landesliga spielen?
Entscheidend wird sein, wie der Jahn aus den Startlöchern kommt. Vom Leistungsniveau her schätze ich die Landesliga nicht viel schwächer als die diesjährige Bayernliga ein.

Für das vorletzte Testspiel der deutschen Nationalmannschaft für die Europameisterschaft in Frankreich gegen die Slowakei hätten Sie Zeit gehabt. Warum haben Sie es trotzdem nicht angeschaut?
In Freundschaftsspielen schneidet Deutschland oft nicht gut ab. Das Ergebnis hat mich daher nicht sonderlich überrascht und man kann es nicht wirklich bewerten. Deutschland ist eine Turniermannschaft, die immer dann Gas gibt, wenn es drauf ankommt.