Beim ersten Blick auf die Saison von Markus Trautner kann man von einem Seuchenjahr sprechen: Der Abwehrspieler musste in seinem ersten Jahr beim SV Buckenhofen gleich den Abstieg aus der Bezirksliga und eine langwierige Verletzung verkraften. Trotzdem zieht "Traube" ein durchaus positives Fazit.

Wer hat Sie angespielt?
Markus Trautner: Mit Bernd Kilcher habe ich gemeinsam bei der SpVgg Reuth gekickt. In der Saison 2011/12 ist uns der Aufstieg in die Kreisklasse gelungen. Daran hatte Bernd als torgefährlicher Offensivspieler einen großen Anteil. Er ist menschlich ein super Typ, mit dem ich noch heute gerne meine Freizeit verbringe.

Aktuell laborieren Sie an einem Kreuzbandriss. Wie ist der aktuelle Stand?
In einem Freundschaftsspiel im Februar hatte ich mir leider die Verletzung zugezogen. Seit meiner Operation im April verläuft der Heilungsprozess äußerst zufriedenstellend. Jetzt gilt es, im Fitness-Studio allmählich wieder Kraft aufzubauen, um diese extrem langwierige Verletzung zu überstehen. Es war ein sehr schlechtes Gefühl, komplett auf Sport verzichten zu müssen. Außerdem macht es mich traurig, selbst zur kommenden Hinrunde noch nicht fit genug zu sein, um auf dem Feld mitmischen zu können.

Neben der Verletzung lief es ja auch sportlich nicht rund. Können Sie dennoch ein positives Fazit aus Ihrem ersten Jahr beim SVB ziehen?
Ja, es gab sicherlich auch einige positive Aspekte. Wir sind als Team zusammengewachsen und verfügen über einen super Mannschaftsgeist. Selbst als es mal nicht so gut lief, wurde keiner in Frage gestellt. Abgesehen von den Resultaten und der Verletzung hat mir meine erste Saison in Buckenhofen sehr gut gefallen. Ich selbst konnte mich fußballerisch weiterentwickeln.

Woran lag es, dass es trotzdem nicht zum Klassenerhalt gereicht hat?
Nach dem Landesliga-Abstieg befand sich die Mannschaft in einem radikalen Umbruch. Das hat man am Saisonbeginn deutlich gemerkt. Ich glaube, es waren gleich am Anfang zwölf Spiele ohne Sieg. Wir hatten uns als Team erst bis zur Winterpause gefunden. Da war dann aber der Abstand auf das rettende Ufer schon zu groß, sodass der Abstieg recht früh klar war. Toll war, wie Vorstand und Vereinsumfeld uns dennoch unterstützt und motiviert haben.

Wie sieht Ihre Zielsetzung für die nächste Saison aus?
Also generell muss uns der Wiederaufstieg in die Bezirksliga gelingen. Aber da wir als Mannschaft zusammenbleiben, bin ich recht zuversichtlich, dass das klappen wird. Ich selbst habe auch für kommende Saison zugesagt, wenngleich ich nach meinem Kreuzbandriss erst einmal zurückfinden muss.

An wen passen Sie weiter?
Mein Steilpass geht an Marco Josef vom FC DJK Schlaifhausen. Wir kennen uns seit dem Kindergarten und haben in der B-Jugend zusammen beim Baiersdorfer SV gespielt. Damals war gefühlt jeder Schuss ein Treffer. Aber noch heute ist er ein sehr torgefährlicher Spieler und zudem ein guter Kumpel von mir.