Nach dem einzigen Rückstand (1:2) waren die Gäste die spielbestimmende Mannschaft. Der Grundstein für den Erfolg wurde schon in der ersten Spielhälfte gelegt: Die Abwehr stand gut geordnet, verschob schnell zum ballführenden Gegner und machte damit die Räume eng. Schlussmann Moritz Marx (im ersten Abschnitt) war ein sicherer Rückhalt. Er feierte ein Wiedersehen in der alten Heimat: Er war in der HG-Jugend ausgebildet worden.
Und der HC-Angriff überzeugte vor allem mit seinem druckvollen Spiel über die schnelle Mitte. Der entscheidenden Punkt lag darin, dass beim HC alle Spieler Verantwortung übernahmen. Spiritus Rector auf der Gegenseite war ausschließlich Jörg Schloder (13/6), mit einigem Abstand noch Tobias Hirsch (7/2).

Forchheim transportierte eine sichere Fünf-/Sechs-Tore-Führung vor sich her. Dann kämpften sich die Oberpfälzer mit drei Toren am Stück auf 27:30 (49.) heran. Der HC-Trainer Dirk Samel zückte sofort die grüne Karte (Auszeit) und forderte sein Team auf, wieder konzentriert entschlossen Handball zu spielen. An Ende feierte der HC nach einer großartigen kämpferischen Leistung einen verdienten Sieg. "Meine Mannschaft hat eine starke Leistung geboten und super gekämpft", meinte Samel


Die Statistik



HC Forchheim: Schmitt, Marx - Radina 5/1, Gieck 3, Wackersreuther 3, Kiesel 3, Hallmann 6, Kist 2, Zuber 5, Wolf 6, Hecht 5, Fürch, Schulz / SR: Christian Deml, Johann Deml (Schwandorf) / Zeitstrafen: 5 / 6 / Siebenmeter: 8/8 / 2/1