Ende gut, alles gut - freute sich Trainer Dirk Samel nach einer ansprechenden Leistung des HC Forchheim in der Handball-Bezirksoberliga gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Nach dem 33:24-Erfolg steht der HC Forchheim an der Tabellenspitze, punktgleich mit der HSG Erlangen/Niederlindach (ebenfalls 6:0 Punkte).
"Meine Mannschaft hat eine starke Leistung abgeliefert und ist nie in Verlegenheit geraten, die Partie einmal aus der Hand zu geben. Und die Zuschauer sahen ein temporeiches und sehr intensiv geführtes Spiel", sagte HC-Trainer Samel.

HC Forchheim - HSG Nabburg/Schw. 33:24

Beide Mannschaften begannen in unterschiedlicher Grundordnung: Die Heimsieben in einer beweglich-aggressiv agierenden 5:1-Defensive, der Gegner in einer kompakten 6:0-Formation. Forchheim fackelte nicht lange und legte durch den dynamischen Dominic Hecht vor. Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Der großgewachsene und kräftige Halblinke Kiener glich mit einem satten Wurf aus dem Rückraum aus. Doch der wiederum gut aufgelegte junge HC-Torwart Marcel Elsner war stets auf dem Posten. Zwischenzeitlich vergab der HC zweimal: Hecht traf nur die Latte, Hallmann übertrat beim Siebenmeter.

Nichtsdestotrotz: Die Hausherren waren nun so richtig in Schwung gekommen. Der schnelle Außen Julius Sitzmann sorgte mit der 2:1-Führung für den Umschwung. Und die quirligen Rückraumspieler Matthias Ochs und Jakob Sekolec waren von der Abwehr nicht unter Kontrolle zu bringen. Die Folge: Der HC zog dank seines variablen Spiels mit sechs Toren am Stück auf 7:1 (11.) davon. In der Folgezeit agierte Forchheim nicht mehr ganz so konsequent, so dass die Gäste, angetrieben von ihrem starken Rückraumspieler Korbinian Spiller, kurzzeitig auf 9:5 (17.) verkürzten. Schnell nahm der Hausherr wieder Fahrt auf, Matthias Ochs bediente Kreisspieler Christian Fürch mustergültig, Tobias Hallmann stellte wiederum seine enorme Wurfstärke unter Beweis, und der äußerst flinke Jakob Sekolec enteilte ein ums andere Mal der Abwehr. 12:5 hieß der Zwischenstand nach 20 Minuten. Samel: "Das war eine Vorentscheidung im Spiel." Die Gäste hingegen mussten sich ihre Tore im Positionsspiel schwer verdienen. Die letzten zehn Minuten vor der Pause wogten hin und her, der HC ging mit einem komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung zum Pausentee.

Sieg niemals in Gefahr

Forchheim ließ es nach dem Seitenwechsel zunächst gemächlich angehen, so dass die Gäste zwischendurch auf fünf Tore verkürzten (20:15/40.). Linksaußen Yannik Schulz erhöhte mit seinem sehenswerten Drehwurf auf 21:15 und gab damit das Zeichen, das Tempo wieder zu erhöhen. Prompt stellte sich der Erfolg ein: 28:20 stand es neun Minuten vor Schluss. Allerdings waren die Oberpfälzer wegen Strafzeiten (insgesamt sieben) häufig in Unterzahl. Am Ende stand ein sicherer 33:24-Sieg und die Tabellenführung.