Die Tage in Wien waren anstrengend für den HC Erlangen. Trainer Frank Bergemann hatte zum Trainingslager geladen. Neben den schweißtreibenden Einheiten in der Vorbereitung auf die Saison in der 1. Handball-Bundesliga hat der Aufsteiger mit zwei Siegen gegen österreichische Erstligisten den nH Cup gewonnen.
Im ersten Spiel, gleichzeitig auch das Halbfinale, triumphierte Erlangen mit 29:24 (16:13) gegen Fivers WAT Margareten. Bis zum 8:8 hielten die Österreicher die Partie offen, in der Folge sollte Erlangen seine Führung aber nicht mehr aus der Hand geben.

Der Spielverlauf im Finale gegen die SG Westwien (sie setzte sich im anderen Halbfinale gegen Zweitligist ThSV Eisenach im Siebenmeterwerfen durch) ähnelte dem Semifinale doch sehr: Erlangen fand etwas schleppend ins Spiel, führte erstmals nach zehn Minuten. Westwien ließ sich aber nicht abschütteln. "Meine Jungs haben kämpferisch sehr gut dagegen gehalten. Im Laufe des Spiels haben wir uns dann auch über eine bessere Beinarbeit mehr Möglichkeiten erarbeitet und haben das Spiel auch verdient gewonnen", sagte Bergemann. Als besonders treffsicher und nervenstark zeigte sich Ole Rahmel: 16 Tore gelangen ihm insgesamt in beiden Spielen, gegen Westwien verwandelte er alle sechs Siebenmeter.

Generalprobe gegen Bern

Es sind jetzt nur noch zehn Tage, ehe der HC Erlangen die TuS N-Lübbecke am Samstag, 23. August (20 Uhr) in der Karlheinz-Hiersemann-Halle zum ersten Bundesliga-Tanz der Vereinsgeschichte auffordert.
Eine Woche zuvor, an diesem Samstag (18 Uhr), lädt der HC mit dem BSV Bern einen Schweizer Erstligisten zur Generalprobe. Dann können die HCE-Fans auch ihre Mannschaft im neuen Trikot sehen. Außerdem wird dann auch Neuzugang Martin Stranowsky das erste Mal vor heimischem Publikum auflaufen.