Jetzt möchte der Klub die beiden gegen Hamburg gewonnenen Punkte vergolden. Denn Hoffnung macht dem HCE (18:44 Punkte), dass er bislang eine Partie weniger als die Keller-Konkurrenz absolviert hat. Fünf Endspiele stehen für die Mannschaft von Trainer Robert Andersson daher noch auf dem Programm. In dieser Zeit gilt es, die fünf Zähler aufzuholen, die Erlangen derzeit vom TSV GWD Minden (23:43) und dem ersten Nichtabstiegsplatz trennen.


MT Melsungen (7.) - HC Erlangen (18.)

Die spielfreie Zeit nutzten die Mittelfranken, um Abläufe zu verfeinern und die positiven Eindrücke aus der Partie gegen Hamburg zu analysieren. "Wir haben sehr intensiv und fokussiert trainiert. Die Jungs wissen, um was es geht, das merkt man in jedem Training", sagt Andersson. Zudem hätten alle Akteure die Vorbereitungszeit gut überstanden, sodass er in Melsungen aus dem Vollen schöpfen kann. "Die Mannschaft hat sich sehr gut präsentiert und jeder Einzelne hat sich wieder ein Stück weiterentwickelt", meint der 45-Jährige. "Wir freuen uns, dass es wieder losgeht."

Melsungen hat nach der Pause schon ein Spiel hinter sich. Vergangenen Freitag trennten sich die Nordhessen gegen Minden mit 25:25 und bleiben damit weiter im Kampf um die internationalen Startplätze. "Melsungen hat eine sehr robuste und defensiv-starke Mannschaft. Wir werden von Beginn an den Kampf annehmen und uns dort auch körperlich durchsetzen müssen", sagt Andersson.

Mit Mikael Appelgren steht außerdem einer der besten seiner Zunft zwischen den Pfosten des diesjährigen Europapokalteilnehmers. MT-Trainer Michael Roth kann sich außerdem auf seine Außenspieler verlassen. Johannes Sellin und Michael Allendorf trafen schon 274 Mal in das gegnerische Tor.