Nach dem klaren Hinrundensieg haben die Handball-Damen des HC Forchheim auch das Rückspiel bei der Herzogenauracher Reserve gewonnen. Damit bleiben die Gäste dem Tabellenführer der Bezirksoberliga, der SG Regensburg, auf den Fersen.


TS Herzogenaurach II - HC Forchheim 16:18

Trotz der deutlich besseren Platzierung in der Tabelle konnten sich die Forchheimerinnen in diesem Duell nicht sicher sein. Trainer Thomas Ihrke appellierte deshalb vor Anpfiff an den Kampfgeist seiner Mannschaft, den er vor allem in der Abwehr sehen wollte. Die Begegnung startete auf Seiten des HC etwas nervös, sodass die Gäste 1:3 ins Hintertreffen gerieten. Es dauerte nicht lange, bis sich die Forchheimer Defensive stabilisierte und der HC auf 3:4 verkürzte.

Die Ihrke-Mädels schafften es zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht, die Herzogenauracher Kreisanspiele unter Kontrolle zu bekommen - und so legten die Gastgeber das 6:4 vor. Doch Forchheim schaffte es nun, den TS-Angriff zu unterbinden und zwang den Gegner zu Fehlern, während das eigene Tempospiel gelang (6:6). Beim Stand von 9:8 erreichten die HC-Damen erstmals die Führung und bauten diese sogar auf 11:8 aus, ehe Herzogenaurach mit dem Halbzeitpfiff den Anschlusstreffer zum 9:11 warf.


HC-Bollwerk steht sicher

In der zweiten Spielhälfte war der Angriff der Turnerschaft ideenlos gegen die nun gefestigte Abwehrformation der HClerinnen, Forchheim baute die Führung wieder auf drei Tore aus (15:12). Dann schlich sich der Fehlerteufel im Angriffsspiel ein, sodass die Gastgeberinnen mit einer zweiten Welle und zwei Gegenstößen ausglichen.

In der Offensive suchten die Forchheimerinnen nun konsequent und meist erfolgreich den Torabschluss, im Abwehrverhalten stand der HC wieder sicher. Die wenigen Chancen der TSHlerinnen machte Forchheims Schlussfrau Becky Lenhard zunichte. Der HC dominierte die Herzogenauracher hauptsächlich durch eine geschlossene Teamleistung, Kampfgeist und Siegeswille zum 18:16-Endstand.
HC Forchheim: Wolf, Lenhard - Kieser (5), Sauer (1), Neuner, Schmitt, Vesely (8), Nemeth, Gößwein (1), Sokol, Molls (2/1), Walz, Dachwald (1), Kohnen