Der letzte Steilpass im Jahr 2012 fliegt von Simon Postler, der mit dem TSV Kirchehrenbach um den Klassenerhalt in der Kreisliga Erlangen/Pegnitzgrund 1 kämpft, zu seinem ehemaligen Teamkollegen Patrick Gebhardt. Dieser möchte mit Ligakontrahent FC Burk den Aufstieg schaffen und traut seiner Mannschaft in der Rückrunde den ganz großen Wurf zu.

Wer hat Sie angespielt?
Patrick Gebhardt: Ich wurde von Simon Postler angespielt. Ich kenne ihn seit zwei, drei Jahren. Wir haben vergangene Saison gemeinsam für den TSV Kirchehrenbach gekickt und außerdem kenne ich ihn auch über den Freundeskreis meines Bruders. Als Mensch ist Simon absolut überragend. Er ist ein feiner Kerl, der auch mal gerne seine Meinung offen sagt und wenn es nötig ist, auch mal auf Konfrontationskurs geht. Auf dem Fußballfeld ist er ein Kämpfer mit einer guten Technik, hat also eigentlich alles, was ein guter Kicker benötigt. Ich würde schon gerne wieder mit ihm zusammenspielen, allerdings kann ich mir das in den nächsten drei Jahren nur schwer vorstellen, da ich mit Burk noch viel vorhabe.

Wie sieht Ihr bisheriger Laufweg aus?
Als ich in Buckenhofen mit dem Fußballspielen angefangen habe, war ich etwa fünf Jahre alt. Nach zehn Jahren bin ich dann in die Jugendabteilung zum Baiersdorfer SV gewechselt, für den ich dann noch drei bis vier Jahre gespielt habe. Über den Jahn bin ich dann zum VfB Forchheim gekommen.
Nach einem Jahr beim TSV Kirchehrenbach in der vergangenen Saison, bin ich nun in Burk gelandet. Hier habe ich die Perspektive, aus der Kreisliga aufzusteigen. Außerdem habe ich hier die Möglichkeit, mit drei, vier alten Kumpels zusammenzuspielen. Ein weiterer Faktor war der Weg: Da ich ihn Forchheim wohne, kann ich zum Training nach Burk jedes Mal mit dem Rad fahren.

Was erwarten Sie von der restlichen Saison?

Ich möchte bis zum letzten Spieltag ganz oben mitspielen und schließlich aufsteigen. Und wenn das nur über den zweiten Platz und die damit verbundene Relegation möglich wäre, dann wäre mir das auch recht. Ich gehe davon aus, dass wir uns vor allem gegen direkte Konkurrenten wie Eltersdorf, Röttenbach oder Jahn Forchheim II durchsetzen müssen, wenn wir nach oben möchten. Außerdem hoffe ich, dass meine Mannschaft von schweren Verletzungen verschont bleibt. Ich selbst bin zwar weniger anfällig, aber einige meiner Teamkameraden sind schon schneller mal ein oder zwei Wochen verletzt.

Wen spielen Sie als nächstes an?
Frank Welz von der DJK Kersbach möchte ich anspielen. Wir haben beim VfB vier Jahre lang zusammengespielt und sind privat noch immer sehr gut befreundet. Er ist ein überragender Torwart, der aber mit ein bisschen mehr Arbeit locker noch mehr aus sich herausholen kann. Allerdings ist er zeitlich auch wegen seines Lehramtsstudiums oft sehr eingebunden.