Der FSV Erlangen-Bruck bekommt es heute Abend in der Landesliga Nordost mit dem genauso souveränen wie überraschenden Tabellenführer Baiersdorf zu tun. Am Mittwoch nächster Woche steht das Pokalderby gegen die SpVgg Jahn Forchheim an, die nach dem Abstieg in die Nordwest-Staffel eingruppiert wurde. Im Verfolgerduell der Liga stehen sich zudem Neuling ATSV Erlangen und die SG Quelle Fürth gegenüber. Der FC Herzogenaurach lieferte sich in der Kreisliga bis zum vorletzten Spieltag ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem ASV Weisendorf. Jetzt treffen die Pumas auf die Mannschaft, die den Weisendorfer Aufstieg in der Relegation verhindert hat.


Landesliga Nordost

Baiersdorfer SV (1.) - FSV Erlangen-Bruck (6.)
Hätte man gewusst, dass Baiersdorf und Bruck nach vier Spieltagen auf Platz 1 und 6 der Tabelle stehen, hätte man die Rollen wohl eher umgekehrt vergeben. Doch tatsächlich empfängt der fast abgestiegene BSV heute um 19.30 Uhr als souveräner Spitzenreiter den vor Saisonstart hochgehandelten FSV. Nach der Auftaktniederlage gegen Quelle Fürth und einem Remis gegen Vach scheinen sich die Erlanger mit zwei Siegen zwar gefangen zu haben, doch ob sie die vor Spielfreude und Selbstvertrauen strotzenden Krenkicker vom Thron stoßen können, ist fraglich. 20 Tore haben die Gastgeber in nur vier Partien erzielt, zwei Mal ließen sie sich von einem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Vor allem der von der Reserve der SpVgg Greuther Fürth gekommene Jens Wartenfelser, der bereits sieben Treffer erzielt und zwei vorbereitet hat, könnte den Erlangern gefährlich werden. rup

ATSV Erlangen (4.) - SG Quelle Fürth (2.)
Nach vier Partien ist der ATSV Erlangen noch ungeschlagen, lediglich gegen Vorwärts Röslau am vergangenen Samstag gab der Aufsteiger Punkte ab. Heute wartet auf die Mannschaft von Trainer Shqipran Skeraj um 18.30 Uhr allerdings ein echter Prüfstein. Die SG ist das einzige Team, das mit dem hohen Anfangstempo der Baiersdorfer Schritt halten kann und ebenfalls noch ohne Punktverlust ist. In der vergangenen Saison verpasste die Quelle den Relegationsplatz trotz ihres dritten Rangs um satte 13 Zähler und wird diesmal von Anfang an oben dran bleiben wollen. Der ATSV hat als Neuling mit weißer Weste aber nichts zu verlieren.


Bezirksliga Mittelfranken 1

ASV Fürth (16.) - 1. FC Herzogenaurach (3.)
Der FC trifft am Mittwoch auf den Neuling aus dem Kreis Nürnberg/Frankenhöhe, der über den Umweg Relegation in die Bezirksliga gekommen ist und dabei den ASV Weisendorf nach Verlängerung mit 2:1 ausschaltete. Kurz zuvor hatten die Pumas gegen Weisendorf verloren. Zwischen dem letzten Ausscheidungsspiel und der ersten Partie der neuen Saison lagen nur 31 Tage. Kein Wunder, dass sich der ASV schwer tut. Mit nur einem Punkt aus drei Spielen sind die Fürther Drittletzter. Doch Herzogenaurach könnte nach der Niederlage gegen Cagrispor angeschlagen sein und sollte den Gegner nicht am Tabellenplatz messen. Neun Akteure muss Spielertrainer Jakob Karches nach wie vor ersetzen. Der frühe Rundenbeginn und die englischen Wochen sind da kontraproduktiv. uz