Mehr geht nicht. Gleich in seinem ersten Spiel nach dem Staffelwechsel erlebte der TSV Kirchehrenbach in der Kreisliga 2 ER/PEG beim 2:1-Sieg zum Auftakt schon nahezu alles, was während eines Fußballspiels passieren kann. Lediglich einen Strafstoß hatte die Partie beim FC Ottensoos nicht zu bieten - dafür ein Eigentor und vier Platzverweise. Im Interview erklärt Matthias Schuhmann, warum ihm für den TSV kein Treffer gelang und weshalb er die Schiedsrichter-Entscheidungen nachvollziehen konnte.

War der 2:1-Sieg das erwartet enge Spiel, das sie prognostiziert hatten?
Matthias Schuhmann: Absolut. Es war eine hitzige und kampfbetonte Partie, die wir aber absolut verdient gewonnen haben. Die erste halbe Stunde war zwar noch ausgeglichen, doch nach dem Ausgleichstreffer von Ottensoos zum 1:1 (55.) waren wir deutlich überlegen. Zum Glück haben wir uns durch Niklas Stelzner noch belohnt, denn wir haben schon einige gute Gelegenheiten liegengelassen.

Es gab gleich vier Platzverweise. Wie beurteilen Sie die Entscheidungen des Schiedsrichters?
Er hat es eigentlich ganz gut gemacht. Ein Ottensooser Spieler sah glatt Rot, zwei Gelb-Rot. Wir haben Dominik Postler wegen einer Ampelkarte verloren. Der Schiedsrichter hatte eine klare Linie, diese durchgezogen und dadurch mögliche härtere Aktionen unterbunden.

Sie tauchten zweimal frei vor dem Tor auf, im Netz landete der Ball aber nicht. Woran lag's?
Ich hatte zwar angekündigt, dass ich in der neuen Saison meine Gelegenheiten besser nutzen möchte, aber ich war am Ende einfach zu ausgepowert. Das Spiel war schon sehr kräftezehrend, und als ich zweimal frei vor dem Tor auftauchte, fehlte mir am Ende vielleicht die nötige Energie, um mein Tor zu machen. Aber ich kann damit bestens leben. Wir sind auswärts mit drei Punkten in die Saison gestartet und absolut zufrieden.