Insgeheim hatten sich die Bezirksoberliga-Handballer vom SV Buckenhofen natürlich schon eine Chance bei der HSG Erlangen-Niederlindach erhofft - und sie war auch gegeben. Doch letztlich unterlagen die SV-Männer beim mittlerweile etablierten Spitzenteam recht deutlich.

HSG Er-Niederlindach - SV Buckenhofen 29:20

Die Buckis mussten in Hannberg ersatzgeschwächt antreten, nur elf Namen standen auf dem Spielberichtsbogen. Mit voller Bank agierten dagegen die Gastgeber. Und die übernahmen vom Anpfiff weg die Initiative. Kein einziges Mal im ersten Durchgang kamen die Buckis auch nur zum Gleichstand, das 2:1 nach drei Minuten war noch das engste Ergebnis. In der Folge setzten sich die Hausherren deutlich ab (5:1, 8:3). Beim 13:6 betrug der Rückstand der SV-Männer gar sieben Tore. Mit einer konzentrierten Schlussphase konnte man den ersten Durchgang dann doch noch mit einem erträglichen 13:9 zugunsten der Hausherren abschließen.

Dass man mehr kann, das zeigten die Buckis nach dem Wechsel. Tor um Tor kämpfte man sich heran, hatte beim 14:14 erstmals den Gleichstand erreicht. Doch damit nicht genug, die SV-Männer gingen ihrerseits in Front (14:15). Diesen knappen Vorsprung behaupteten sie über einige Zeit (16:17), konnten ihn jedoch nicht erweitern. Und offenbar hatte die Aufholjagd nicht nur körperlich viel Kraft gekostet. Bis zum 20:19 gut zehn Minuten vor Schluss blieben die Buckenhofener dran, dann ließ die Konzentration nach, die Gastgeber zogen mit einem energischen Zwischenspurt entscheidend bis auf 28:19 davon und gewannen am Ende mit 29:20.