Gewichtsklasse bis 63,0 kg bei den Aktiven (24 - 39 J.) an den Start. Noch in der Aufwärmphase waren sich die Betreuer Udo Wenzlaw und Jörg Wiemann einig, dass es besser wäre, auf den Start zu verzichten. Denn die Rückenprobleme, die sie schon bei der Bayerischen Meisterschaft eine Woche zuvor behindert hatten, wurden nicht besser. Simone Wenzlaw startete trotzdem. Mit 145,0 kg begann sie den Wettkampf.

Spielend leicht zog sie das Gewicht nach oben. Doch damit noch lange nicht genug. Sie steigerte auf 150,0 kg, und brachte auch noch diese Last zur Hochstrecke. Erst im letzten Versuch bei 155,0 kg waren die Schmerzen zu groß, so dass sie diese Last nicht mehr heben konnte. Bitter enttäuscht davon, dass sie aufgrund der Verletzung nicht annähernd das zeigen konnte, was sie eigentlich drauf hat (in Bestform waren 165 bis 170 kg geplant) konnte sich Wenzlaw über den damit erzielten 2. Platz gar nicht freuen. In Topform wäre sie im Bereich der Deutschen Meisterin gewesen. Der Abstand auf die Drittplatzierte war mit 12,5 kg mehr als nur deutlich. Dass Wenzlaw zur deutschen Spitzenklasse gehört, hat sie damit mehr als unter Beweis gestellt.

Strenge Kampfrichter

Thomas Starklauf startete bei den Junioren (19 - 23 J.) bis 83,0 kg Körpergewicht. Der Inhaber des Bayerischen Rekords startete mit einem Sicherheitsversuch von 247,5 kg. Mit viel Kraftreserve zog er diese Last nach oben, doch die strengen Kampfrichter machten diesen Versuch ungültig. Im 2. Durchgang wiederholte er dieses Gewicht und bekam diesmal den Versuch gültig. Nun steigerte er auf eine neue persönliche Bestleistung von 260,0 kg.

Auch diese Last konnte er spielend leicht zur Hochstrecke bringen, doch wieder waren es die Kampfrichter, die ihm die Gültigkeit verwehrten. Technische Fehler verhinderten, dass er seine Bestleistung deutlich verbessern konnte und musste sich mit 247,5 kg und dem Titel des Deutschen Vizemeisters begnügen. ft