Am Samstag rollt in der Kreisliga 1 wieder der Ball. Mit der Partie zwischen der SpVgg Uehlfeld und Aufsteiger TSV Hemhofen wird die neue Spielzeit eröffnet. Neben der Mannschaft von Trainer Costa Büle sind noch drei weitere Aufsteiger dabei, dementgegen steht kein Absteiger.

Einer der vier Aufsteiger ist die DJK Eggolsheim. Für die Mannschaft von Trainer Tobias Dachwald geht es ab dem ersten Spieltag nur um den Klassenerhalt. Man will drei Mannschaften hinter sich lassen. Neu dabei sind Marco Josef (Schlaifhausen) und Marco Jäger (Spvgg Hausen). "Wenn man alles versucht, dann kann man sich nichts vorwerfen lassen", mit diesem Motto geht Eggolsheim in die neue Spielzeit.

Ebenfalls aufgestiegen ist die DJK Hallerndorf. Die Mannschaft von Bernd Renner wurde Erster in der Kreisklasse 2 und darf nun in der Kreisliga ran. Mit Patrick Hempel (Bammersdorf), Dominik Wolf (Eggolsheim II) und Chris Ziener (ASV Sassanfahrt) sind drei neue Spieler mit an Bord. Der dritte Aufsteiger ist der TSV Hemhofen. Die Mannschaft von Spielertrainer Costa Büle schaffte den Durchmarsch von der A-Klasse in die Kreisliga. Mit Markus Scharf vom FC Niederlindach steht nur ein Neuzugang zu Buche. Doch Büle hat auch in den vergangenen Jahren bewiesen, dass er ohne viele neue Spieler eine starke Mannschaft formen kann. Man darf gespannt sein, wie es beim TSV in dieser Saison läuft.

Für den vierten Aufsteiger ist die kommende Saison eine ganz besondere: Die DJK Oesdorf spielt erstmals in der Vereinsgeschichte in der Kreisliga. Am 1. Juli begann die Vorbereitung auf die neue Saison. Zum Auftakt konnte Coach Florim Nreci 35 Leute für die erste und zweite Mannschaft begrüßen. Unter anderem dabei sind nun auch die Neuzugänge Erhan Gezici (Röttenbach), Cem Camuz (TKV Forchheim), Alexander Hiesch (TSV Thurnau), Özgür Tuncay (ATSV Forchheim), Thomas Warter (DJK Wimmelbach II) und Sakip Shala. Alle passen laut Abteilungsleiter Manfred Vogel super in die Mannschaft. Mit ihnen soll das neue Abenteuer in Angriff genommen werden. "Die Klasse ist von den Gegnern her überragend, es gibt viele Derbys, das ist auch für die Zuschauer richtig interessant", freut sich Vogel. "Der Aufstieg war für uns ein Traum, wir wollen ihn so lange wie möglich weiterleben und einige Mannschaften hinter uns lassen. Es ist einfach ein Abenteuer für die DJK Oesdorf und wir versuchen, das Beste daraus zu machen." Los geht es mit diesem Abenteuer am Sonntag gegen Burk.
Während die vier Aufsteiger erst einmal nach unten schauen und den Klassenerhalt realisieren wollen, sind die Voraussetzungen in Weisendorf komplett andere. Die Mannschaft von Trainer Armin Appelt stieg vor zwei Jahren in die Kreisliga auf und hätte im vergangenen Jahr beinahe den Sprung in die Bezirksliga geschafft. Nach einem zweiten Tabellenplatz war jedoch in der Relegation nach einem 1:2 nach Verlängerung gegen den ASV Fürth dann Schluss.

"Natürlich war die Enttäuschung sehr groß, da wir im ganzen Kalenderjahr 2016 nur zwei Spiele verloren haben, doch das waren halt die entscheidendsten Partien", so Appelt, der klarstellt: "Wir schauen jetzt nach vorn und gehen die neue Saison positiv an."


Pommer: eine Granate im Sturm

In dieser wollen die "Blumenzupfer" nun wieder neu angreifen. Dazu hat sich der ASV mit Benjamin Pommer (ASV Vach), Michael Pilz (Niederndorf), Manuel Lehner (Baiersdorfer SV/U19), Mario Lange, Jan Rebel und Lukas Weidner (alle eigene Jugend) verstärkt.

Speziell Pommer, der auch als Co-Trainer fungiert, ist ein absoluter Top-Neuzugang, hat in den vergangenen Jahren in der Landesliga seinen unglaublichen Torriecher unter Beweis gestellt und für Vach weit über 100 Tore erzielt. Nicht zuletzt wegen des bulligen Mittelstürmers gilt Weisendorf auch für fast alle Trainer der Liga als Topfavorit auf den Aufstieg. "Was soll ich darauf antworten?", sagt Appelt auf die Frage nach dem Ziel Aufstieg. "Wir sind in der letzte Saison mit Pech am Aufstieg gescheitert und haben uns mit Benni einen Top-Torjäger ins Team geholt. Der Rest der Mannschaft ist gleich geblieben. Natürlich ist es unser Ziel, Tabellenerster zu werden. Wenn wir uns hinstellen würden und ein anderes Ziel ausgeben würden, wäre das geheuchelt. Oder nicht?" Die Weisendorfer nehmen die Favoritenrolle also an, mit Recht, denn dieser Kader hat auf jeden Fall großes Potenzial. Nun gilt es, dies auch auf dem Platz zu zeigen.