Der Bauausschuss genehmigte das Vorhaben - allerdings unter der Bedingung, dass die Parkplätze verlegt werden und eine Lärmbelästigung für die Wohnbebauung ausgeschlossen ist.

Das geplante Gebäude hat eine Abmessung von 14 mal 25 Metern und soll in Verlängerung des bestehenden Ärztehauses, Schützenstraße 3, mit den notwendigen Abstandsflächen gebaut werden. Wie Bauamtsleiter Gerhard Zedler berichtet, erhalte das unterkellerte Haus ein Flachdach. Als Nutzung sind in den beiden Normalgeschossen Arztpraxen vorgesehen.

Die notwendigen Stellplätze seien an der Südseite auf dem dazu erworbenen Anwesen, das nicht für eine Baufläche vorgesehen war, geplant. Zusätzlich seien auf dem südlich gelegenen Anwesen zwei Garagen vorgesehen. Zedler wies allerdings darauf hin, dass das vorgesehene Gebäude die Breite sowie auch die Länge des Baurechts um zwei bzw. drei Meter überschreite. Jedoch hätten alle Nachbarn dieser Bebauung zugestimmt - bis auf die Eigentümer des südwestlich gelegenen Wohngrundstückes, das erst vor relativ kurzer Zeit im Bebauungsplan mit zwei Baurechten festgesetzt worden sei. Die Überschreitung der Baugrenzen sei allerdings relativ gering, da bei benachbarten Anwesen ähnliche Befreiungen zugelassen worden seien.

Die Zufahrt erfolgt laut Gerhard Zedler von Osten von der Schützenstraße über die bestehende Zufahrt. Der ursprünglich gedachte Zufahrtsweg zur Hainbrunnenstraße werde nur für Fußgänger und Radfahrer möglich sein. Die Nutzung als Artzpraxen seien in diesem "allgemeinen Wohngebiet" zulässig.

OB Franz Stumpf /CSU/WUO) gab zu, dass dieses Bauvorhaben einiges Nachdenken gekostet habe, weil der Verkehr in der Schützenstraße kaum in den Griff zu bekommen sei. Aber mit dem Stellplatznachweis könne man das Projekt "gerade noch tolerieren".