Die Gemeinde Hausen hat am Kriegerdenkmal in der Ortsmitte zwischen der St. Wolfgangskirche und dem Pfarrhaus Gedenktafeln der Gefallenen und Vermissten der Kriege anbringen lassen.

"Die Aktion mit einem Kostenvolumen von rund 7000 Euro ist auf das intensive Bemühen des Kameraden- und Soldatenvereins zustande gekommen", sagte Bürgermeister Franz Renker (UWG) bei der feierlichen Einweihung durch Pfarrer Franz Noppenberger und Pfarrer i.R. Michael Kramer.

Insgesamt 81 Tote aus den beiden Weltkriegen und dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870-1871 sind auf den Sandsteinplatten dokumentiert. Bisher fand man diese Namen nur auf dem Friedhof, doch die Liste war nicht vollständig. Man hoffte damals immer noch, dass die Vermissten zurück kommen.

Mehr in der "Schatztruhe"

Die örtliche Heimatpflege hat die Neugestaltung des Ehrenmals zum Anlass genommen, über die bewegte Historie des Kunstwerkes - als solches wurde es explizit von der Baubehörde bei der Abnahme 1924 bezeichnet - in einer Ausgabe der "Schatztruhe" zu berichten. Sie ist bei der Gemeinde für einen Euro Schutzgebühr erhältlich.