Für die Verlängerung der temporären Seitenstreifen-Freigabe im Zuge des A 73-Ausbaus zwischen den Anschlussstellen Forchheim-Süd und Baiersdorf-Nord wird im Februar im Hintergrund der Probebetrieb durchgeführt. Die steilt die Autobahndirektion Nordbayern mit.

Im Rahmen dieses Probebetriebs, der für den Verkehrsteilnehmer auf den Anzeigetafeln nicht sichtbar und erkennbar ist, wird unter anderem geprüft, ob die Anlage auch jedes Hindernis auf dem Seitenstreifen erkennt und hieraus die erforderlichen Schaltungen zur Aufhebung der Seitenstreifenfreigabe veranlasst.

Ebenso wird geprüft, ob die Anlage auf unterschiedlichste Verkehrssituationen richtig reagiert. Aufgrund dessen, dass die Steuerung der Anlage zu einem großen Teil automatisiert erfolge und hierdurch verkehrsrechtliche Eingriffe erfolgten, sei dieser Probebetrieb laut Autobahndirektion sehr wichtig. Die Funktionalität der Anlage müsse über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, damit die Software optimiert werden könne, so dass eine korrekte Schaltung gewährleistet ist.

Für die Zusammenführung der neuen Anlage bei Forchheim/Baiersdorf mit der bestehenden Anlage bei Möhrendorf/Erlangen und die Umstellung auf den Echtbetrieb muss die gesamte Anlage für zwei bis drei Tage außer Betrieb genommen werden. Es ist geplant, nach erfolgreichem Abschluss des Probebetriebs diese Umstellung an den verkehrsärmeren Tagen in den Osterferien durchzuführen.

Im Januar wurden bereits die Kommunikationstests erfolgreich durchgeführt, das heißt, alle Kameras, Messsensoren und Anzeigen wurden überprüft. Die dabei entdeckten Fehler seien inzwischen behoben worden. Die baulichen und sichtbaren Maßnahmen sind seit Dezember 2015 fertiggestellt.