Der Einsatz der Bundestagsabgeordneten Silke Launert (CSU) für die Ortsumgehung Walkersbrunn hat sich ausgezahlt, teilt die Abgeordnete für den Wahlkreis Bayreuth-Forchheim in einer Pressemitteilung mit. Der Bayerische Staatsminister Joachim Herrmann hat in einem Schreiben an die Bundestagsabgeordnete zugesichert, dass das Staatliche Bauamt Bamberg auf seine Veranlassung hin nun doch mit den Planungen für die Umfahrung beginnen wird.

"Es freut mich sehr, dass wir mit unseren stichhaltigen Argumenten überzeugen konnten und die Walkersbrunner nun endlich ihre Ortsumgehung bekommen", so Launert. Zuvor war Launert von Bürgern der Gemeinde Walkersbrunn und einem Gräfenberger Stadtrat darauf angesprochen worden, dass die Ortschaft gerne eine Ortsumgehung bekommen würde, diese aber nur als "nachrangig" eingestuft worden war. Launert, so erklärt sie im Gespräch mit dem Fränkischen Tag, sei zwar nicht für Staatstraßen zuständig, kenne aber den bayerischen Verkehrsminister Joachim Hermann (ebenfalls CSU) aus dem Landesvorstand der Partei.

In einem Schreiben an ihren Parteikollegen erklärt Launert die Beweggründe des Anliegens: Die Walkersbrunner hatten sich im November für eine Dorferneuerung ausgesprochen. Damit soll der Ort aufgewertet werden. Dies könne aber nur erreicht werden, wenn auch der Verkehr umgeleitet wird. Zudem seien die Bürger von dem Lärm und dem Schwerlastverkehr, der durch die Gemeinde rollt, massiv beeinträchtigt.

Die Führsprache der Bundestagsabgeordneten scheint auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein.
"Nun sollen sich zunächst Vertreter der Stadt Gräfenberg sowie Vertreter des Staatlichen Bauamtes Bamberg treffen und gemeinsam den Projektablauf abstimmen", heißt es in Launerts Pressemitteilung. Sie ist glücklich, dass es nun vorwärts geht: "Es zeigt sich wieder einmal: Der unermüdlich Einsatz für ein wichtiges und sinnvolles Projekt lohnt sich."