Die letzte Sitzung des Obertrubacher Gemeinderates vor der Sommerpause stand ganz im Zeichen der örtlichen Grundschule. Die Gemeinde hat in den letzen Jahren - auch, aber nicht nur dank staatlicher Förderprogramme - über 135.000 Euro in die Grundschule investiert. Die Kommune wird auch heuer sowie im nächsten Jahr nochmals eine ähnliche Summe in die Hand nehmen. Nun ließ sich das Gremium von der Schulleitung die Anschaffungen und Baumaßnahmen vorführen.

Schulleiter Joachim Neuner führte durch die sanierten Räume. Besonders freute er sich über das neue Dach auf dem Altbau des Schulhauses, das dazu geführt habe, dass "wir alle jetzt wieder ganz dicht" seien. Im Hof stehend wurden dann die Planungen der Sanierung des Westflügels der Schule, die wahrscheinlich im nächsten Jahr durchgeführt werden, vorgestellt.


Digitale Tafeln

Die Leiterin der Mittagsbetreuung, Sandra Stangl, informierte den Gemeinderat über den großen und stetig größer werdenden Zuspruch zur Mittagsbetreuung. Sie dankte dem Gemeinderat für die Möglichkeit, ab dem nächsten Schuljahr eine Praktikantin aufnehmen zu können. Abschließend beeindruckte die stellvertretende Schulleiterin Katharina Hiltl den Gemeinderat mit den Möglichkeiten, die die neuen digitalen Tafeln Schülern und Lehrern eröffneten.


Kanal ist saniert

In seinem Bericht ging Bürgermeister Markus Grüner (CSU) insbesondere auf die erfolgreich beendete Kanalsanierung in der Trubachtalstraße und die erfreulichen Tourismuszahlen in der Gemeinde ein.


Tourismuszahlen

Gemäß den Erhebungen des Bayerischen Landesamtes für Statistik durfte die Gemeinde im Zeitraum von Januar bis Mai 2018 7,0 Prozent mehr Gästeankünfte verzeichnen als im Vorjahreszeitraum. Die Übernachtungen von Gästen stiegen sogar um 22,1 Prozent. Im Vergleich des diesjährigen Monats Mai mit dem Mai 2017 ist sogar ein Anstieg der Ankünfte um 11,4 Prozent sowie ein Anstieg der Übernachtungen um 37,5 Prozent zu verzeichnen.


Bürgerbefragung wegen Mobilfunk

Nach Maßgabe der Bayerischen Gemeindeordnung hatte sich der Gemeinderat auch mit den Empfehlungen aus der außerordentlichen Bürgerversammlung am 17. Juli in Geschwand zu befassen. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass im Herbst eine schriftliche Befragung aller Gemeindebürger zum Thema Mobilfunk stattfinden solle. Diese Befragung solle kein Bürger- oder Ratsbegehren darstellen, sondern Erkenntnisse darüber liefern, wie zufrieden die Bürger der einzelnen Gemeindeteile mit ihrem Handyempfang seien und wie sie zu einem möglichen Ausbau des Netzes stünden.

Auf Grundlage der erhobenen Daten werde sich der Gemeinderat dann mit dem Thema befassen können. Die Verwaltung wurde beauftragt, einen Entwurf zu erstellen. Im übrigen versicherte Bürgermeister Markus Grüner abermals, dass ein Mobilfunkmast nur dann gebaut werde, wenn dies die Gemeinde - also die Bürger beziehungsweise der von den Bürgern gewählte Gemeinderat - auch wolle.