Die Gemeinde ist stolz auf Johannes Wölfel. Bei der Freisprechung von 157 Gesellen durch die Kreishandwerkerschaft Bayreuth aus 22 Berufen war er einer von zwölf Absolventen, die für herausragende Leistungen ausgezeichnet wurden. Grüner überreichte ihm in Anerkennung der Kommune einen Stechbeitel, passend und symbolisch zum erlernten Beruf als Zimmerer.

Im Bericht hob Grüner die Spendenbereitschaft des Freundeskreises der Grundschule und der Eltern sowie von Firmen hervor. So konnte im Pausenhof eine Rutsche errichtet werden, die immerhin einen vierstellige Summe kostete.

Auf Erfolg stehen die Zeichen beim Thema Dorfladen. Ein stattlicher Arbeitskreis hat sich mittlerweile formiert und getagt, fachlich begleitet von Unternehmensberater Wolfgang Gröll. Der Rücklauf von 155 Fragebögen wurde ausgewertet. 100 Prozent unterstützen die Idee. Sie wollen einmal oder öfter wöchentlich dort einkaufen.

Die Bürger legen Wert auf stimmige Preise und regionale Angebote. Ein Drittel ist bereit, sich genossenschaftlich zu beteiligen. Ein weiteres Drittel zeigt sich noch unentschieden, ein weiteres Drittel will auch einkaufen, aber keine Anteile erwerben. Nach den ersten Schritten läuft es auf ein genossenschaftliches Konzept hinaus. Alternativ wäre auch ein Investor willkommen.


Antrag der Kirchenstiftung

Behandelt wird der Antrag der Kirchenstiftung St. Laurentius, die Erweiterung des Kindergartens St. Marien zu genehmigen. Es wird eine Kindergartengruppe hinzukommen, die bisher provisorisch im Gymnastikraum untergebracht ist. Diese Ausnahmegenehmigung will das Landratsamt Forchheim nicht weiter verlängern. Letzte Abstimmungen mit der Regierung sind erfolgt. Es wird etwas aufwändiger als geplant: Die ursprünglich geschätzten Kosten von 370.000 Euro werden die Grenze von 400.000 Euro voraussichtlich überschritten. Dank eines Sonderförderprogramms des Bayerischen Staates wird eine Gesamtförderung bis zu 90 Prozent möglich.

Der Kindergarten ist seit geraumer Zeit mit rund 80 Kindern übervoll, deshalb sollte die Erweiterung nicht schwerfallen, meinte Bürgermeister Grüner. "Als Kommune können wir froh sein, die Kirche als Träger zu haben. Damit bleibt der politischen Gemeinde viel Organisatorisches erspart, auch wenn wir finanziell natürlich dabei sind", erklärte der Bürgermeister.

Als Partner in der Verwaltung des Kindergartens freut man sich über das ehrenamtliche Engagement von Markus Habermann. Dazu schätzt sich die Kommune glücklich über den Einsatz von Pfarrer Werner Wolf.


Die Städtebauförderung in Obertrubach wird fortgeschrieben. Im Jahr 2018 soll die Neugestaltung der Trubachtalstraße abgeschlossen werden. Daneben sollen die Planungen im Hundsdorfer Weg beginnen. Die weiteren Maßnahmen der folgenden Jahre beziehen sich auf die die Sanierung der Treppenanlage zwischen der Teichstraße und dem Schlossberg sowie auf die Neugestaltung der Teichstraße und die Aufwertung des Bachlaufes zwischen der Trubachtalstraße und der Teichstraße.

Martin Hänfling vom Landratsamt präsentierte die Sozialraumanalyse 2017, die im dreijährigen Rhythmus erfolgt. Es sind leichte Zunahmen bei Erziehungsberatungen, Familien- und Jugendgerichtshilfen zu verzeichnen.


Bürgerversammlungen

Die Bürgerversammlungen der Gemeinde stehen unmittelbar an wie folgt: Bärnfels 10. November, Geschwand 12., Obertrubach 19. und Wolfsberg 20. November, Beginn jeweils 19 Uhr.