Die umfasst zwölf Plätze für Kleinkinder von 0 bis 3 Jahren. Jetzt steht ein großer, lichtdurchfluteter, in Pastelltönen gehaltener Gruppenraum zur Verfügung. Dazu kommen ein Schlafraum sowie ein Kleinkinder-WC samt Dusche und noch ein kleiner Abstellraum mit annähernd 100 Quadratmetern.

Dass eine solche Einrichtung auch bestens ausgebildetes Personal benötigt, bestätige die Leiterin der Betreuungseinrichtung St. Peter und Paul, Christa Koppers. Für die beiden Kindergartengruppen mit zusammen 50 Buben und Mädchen im Alter von 3 bis 6 Jahren sowie für die Nestgruppe (2- bis 4-Jährige) hat sie jeweils eine Kinderpflegerin und eine Erzieherin zur Verfügung. Für die neue Krippengruppe braucht sie wegen des erhöhten Betreuungsbedarfs eine Erzieherin und zwei Pflegerinnen, wobei die Kräfte sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit tätig sind.

Von einem Geburtenrückgang kann die Erzieherin allerdings, und da ist sehr froh darüber, bislang nur wenig feststellen. "Vielmehr mache ich jetzt immer mehr die Erfahrung, dass die jungen Paare, die sich bewusst für ein Kind entscheiden, dann auch meist noch ein zweites oder sogar drittes Mal Nachwuchs möchten."

Die Gesamtkosten von 266.811 Euro (abzüglich eines staatlichen Zuschusses von 50.000 Euro) wurden von der Gemeinde ebenso getragen, wie die für den Krippenanbau, der 447.859 Euro kostete, was die Gemeinde bei einer staatlichen Förderung von 308.800 Euro einen weiteren Eigenanteil in Höhe von 139.059 Euro bescherte.