Laut Straßenverkehrsordnung haben alarmierte Einsatzkräfte Sonderrechte: Das bedeutet, sie dürfen sich über Vorschriften hinwegsetzen, wenn dies "zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben dringend geboten ist". Theoretisch heißt das: Feuerwehrmänner und -frauen dürfen zum Beispiel auf dem Weg zum Gerätehaus bei Rot über die Ampel und schneller als erlaubt fahren. Auch das Parken auf dem Gehweg wird wird im Einsatz nicht belangt.

Aber die Sonderrechte haben Grenzen, die Verhältnismäßigkeit muss gewahrt bleiben. Die Feuerwehrleute dürfen sich und die anderen Verkehrsteilnehmer nämlich nicht gefährden. "Ankommen statt Umkommen!", lautet das Motto, erklärt Kreisbrandrat Oliver Flake. Die Verantwortung und Sorgfaltspflicht trägt die Einsatzkraft. Jeder Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung kann zudem gerichtlich überprüft werden.

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