Der 34-Jährige arbeitet bei Siemens Health Care in Forchheim und besucht derzeit in Boston eine Messe.

Hat "Sandy" auch in Boston gewütet?
Rumpp: Es war auch in Boston sehr windig und hat sehr viel geregnet. Aber wenn ich im Fernsehen jetzt die Bilder aus New York anschaue, schaudert es mich richtig. Im Gegensatz dazu haben wir in Boston schon viel Glück gehabt.

Wie hat sich "Sandy" angefühlt?
Ich würde sagen, wie ein etwas heftiger Herbststurm an der Nordsee.

Das klingt nicht sehr dramatisch.
Nein, das war es ja auch nicht. Man kann die Situation in Boston auf keinen Fall mit New York vergleichen. Auf der anderen Seite hat aber zum Beispiel trotzdem mein Hotel gewackelt. Und ich wohne immerhin im 50. Stock.

Wie war das für Sie?
Ganz schön seltsam. Man schwankt andauernd ein wenig und es schwankt auch, wenn man aus den Fenstern nach draußen schaut. Ich hatte den ganzen Tag über ziemliche Kopfschmerzen.

Haben Sie sich eigentlich vor "Sandy" gewappnet?
Als in einer Mall plötzlich die Läden alle zugemacht haben, habe ich mir Kekse und eine Flasche Wasser gekauft.

Und haben Sie auch darauf zurückgreifen müssen?
Ich habe die Kekse gegessen. Aber nur weil ich in der Nacht Hunger bekommen habe.

Wenn Sie jetzt aus dem Fenster blicken: Was sehen Sie?
Es ist ein schöner Tag. Viel blauer Himmel, etwas Sonne und nur wenige Wolken. Ich glaube, "Sandy" ist jetzt Geschichte.

Die Fragen stellte Christoph Hägele.