Eine Schlachtplatte, fränkisch Schlachtschüssel, das ist ein Arrangement aus dampfendem Kesselfleisch und frischen Blut- und Leberwürsten. Als Beilage gibt es Sauerkraut und Brot.

Im Forchheimer Kellerwald hat das Schlachtschüssel-Essen, einen Tag vor der Eröffnung des Forchheimer Annafestes zweifelsohne Kultstatus erlangt.

Seit Wochen vorbestellt

Seit Wochen waren die Plätze für das deftige Mittagessen auf dem Schindler-Keller, dem Rappen und dem Glockenkeller gebucht. Auch auf dem Eichhorn-Keller sind nur noch wenige Plätze frei.

So haben für das Annafest viele Borstentiere ihr Leben gelassen. Die Metzger hatten bereits in den frühen Morgenstunden die Schweine geschlachtet, um die Bestellungen der Kellerwirte erfüllen zu können.

Von Forchheimer Firmen hatten die Kellerwirte hunderte von Reservierungen. Seit Wochen waren die Plätze für das deftige Mittagessen auf dem Schindler-Keller, dem Rappen- und dem Glockenkeller gebucht. Auch auf dem Eichhorn-Keller und dem Neder-Keller waren nur noch wenige Plätze frei.

Riesiger Andrang

Einige Kellerbetriebe waren komplett ausgebucht. Die Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun. Dennoch servierten sie die Köstlichkeit stets mit einem Lächeln. Teilweise war der Ansturm so groß, dass es bereits anderthalb Stunden nach Öffnung kein Kesselfleisch mehr gab.

Übrigens: Die ersten Vorbestellungen für das Traditionsgericht trudelten bereits vier Wochen vor Beginn des Annafestes bei den Kellerwirten ein.