Noch bis zum 25. Juli dauert die Kunstausstellung in der Volksbank Forchheim, die sich gegen die Zerstörung der Umwelt, die Klimaerwärmung und Ausbeutung des Planeten richtet und sich für Vermeidung von Müll und Plastikschrott einsetzt.

Unter den 23 teilnehmenden Künstlern wurden Geldpreise ausgelobt. Zum einen von den Besuchern, der Publikumspreis, gestiftet von der Volksbank Forchheim, zum anderen von einer 30-köpfigen Jury, welche die ausgestellten Exponate bewertete und auswählte.

In einer Feierstunde wurden die Namen der Preisträger bekannt gegeben und die Geldpreise in Form von symbolischen Schecks übergeben. Zudem erhielt jeder teilnehmende Künstler eine Urkunde und von der Firma Farben-Kreul gestiftete Sachpreise.

In seiner Ansprache bedankte sich der Gastgeber Gregor Scheller von der Volksbank für die Ausstellung. Er dankte dem Verein "Energie- und Klima-Allianz Forchheim" (EKA) für die Idee und die Organisation und den Künstlern für die Umsetzung des Themas in Form von Bildern, Collagen und dreidimensionalen Kunstwerken.

Landrat Hermann Ulm betonte die gute Zusammenarbeit von EKA und Landratsamt. Einen besonderen Dank erhielt die Volksbank-Mitarbeiterin Jasmin Scholz für die Vorbereitung der Ausstellung.

Beim Publikumspreis gab es zwei Siegerinnen, die sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen den ersten Preis teilten. Hier konnten sich Nela Beyer (Wimmelbach) mit dem Ölgemälde "Warten auf das Wasser" und Barbara Eichhorn (Heroldsbach) mit dem dreidimensionalen Werk "Intensivpatient Erde" jeweils 500 Euro als Anerkennung abholen.

Der Jury-Preis brachte folgendes Ergebnis: 1. Claudia Wirth (Egloffstein) mit dem Werk "Die Zeit läuft" mit fünf auf Holzstelen befestigten, auf Glastafeln gemalten Menschen, die von oben auf eine tickende Uhr blicken. 2. Irmtraud Norberg (Igensdorf) mit "Wir Ignoranten - Am Abgrund", 3. Sigrid Frey (Pettensiedel) mit der Keramik "Insekten".

Emmerich Huber von der EKA zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Er sprach die Hoffnung aus, dass der große Zuspruch von Besuchern, Künstlern und Teilnehmern als ein Zeichen der gestiegenen Sensibilität für den Klimaschutz gewertet werden kann. Es wäre wünschenswert, dass mit der Ausstellung das Bewusstsein für Umweltschutz in die Mitte der Gesellschaft getragen werde: "Umwelt- und Klimaschutz sind weltweit die wichtigsten Faktoren zum Erhalt unserer bedrohten Lebensgrundlagen und dürfen nicht hinter den Dringlichkeiten des Alltags vergessen werden. Unsere Erde kann ohne uns Menschen leben und sich erholen, wir Menschen jedoch nicht ohne die Erde."