"Heute ist ein großer Tag für die Kleinsten unserer Gemeinde wie auch für ihre Eltern", meinte Bürgermeister Reinhard Seeber (CSU/BB) zur offiziellen Eröffnung und Segnung der neuen Kinderkrippe in Pinzberg. In der Tat war die ganze Gemeinde in der benachbarten Turnhalle der Grundschule zum Festakt auf den Beinen.

Eine ökumenische Andacht mit den Pfarrern Michael Gehret, Pinzberg, und Jochen Müller, Kunreuth, bildete die Eröffnung eines langen Tages mit reichhaltigem Programm. Jeder Raum erhielt ein besonders gestaltetes Kreuz. Nach der Andacht gingen die beiden Pfarrer im neuen Anbau von Raum zu Raum, um ihren Segen zu spenden. Die Kita umfasst jetzt drei Kindergartengruppen für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren, zwei Krippengruppen (ein bis drei Jahre) und 28 Hortplätze. Insgesamt 17 Mitarbeiter kümmern sich um die Kleinen.

Seeber hatte eine lange Reihe von Ehrengästen zu begrüßen, unter ihnen Altlandrat Reinhardt Glauber (FW), Landrat Hermann Ulm (CSU), die MdL Michael Hofmann (CSU) und Thorsten Glauber (FW) sowie Herbert Amtmann vom gleichnamigen Planungsbüro in Forchheim. Sein besonderer Dank galt der Leiterin der Kindertagesstätte, Claudia Weigand, die in den zurückliegenden drei Jahren maßgeblich zum Gelingen des neuen Anbaus beigetragen hat.


Beschluss von 2015


2015 beschloss der Gemeinderat den Anbau. Die Genehmigung lag im Mai 2016 vor, der Baubeginn folgte im September 2016. Damals ging man in einer Kostenschätzung von 490.000 Euro aus. Nach der Ausschreibung gab es die Ernüchterung mit 650.000 Euro, so dass man sich diverse Arbeiten nochmals anbieten ließ. Letztlich gelang es, die Kosten auf 560.000 Euro zu begrenzen. Von der Regierung fließt ein Zuschuss von 375.000 Euro, so dass die Gemeinde 185.000 Euro aufbringen muss.

"Danke, wir dürfen uns jetzt ,Haus für Kinder' nennen", sagte Claudia Weigand an Bürgermeister Seeber und den Gemeinderat gewendet. Sie machte klar, wie viele Helfer nötig sind, um so ein Projekt zu realisieren. Bürgermeister Seeber überreichte mit seinen Stellvertretern Peter Andexinger (WUB) und Thorsten Glauber ein kleines Dankeschön an Kindergartenleiterin Claudia Weigand und Krippenleiterin Kerstin Zocher.

Herbert Amtmann als zuständiger Planer bezeichnete es als besonders schöne Aufgabe für einen Architekten, einen Kindergarten planen zu dürfen. Er dankte mit einer Spende der Gemeinde und dem Kindergartenteam für die Zusammenarbeit. Nicht zu vergessen ist dabei der Elternbeirat mit Vorsitzender Tanja Grau, der im Hintergrund viel Arbeit leistete.

Theater, Tombola sowie Kaffee und Kuchen am Nachmittag boten ein unterhaltsames Programm.