Bei routinemäßigen Untersuchungen des Wassers der Wolfsbergquelle wurden geringfügig Keime nachgewiesen. Es wird laut Mitteilung des Wasserzweckverbandes Betzensteingruppe vermutet, dass der Eintrag aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit erfolgt ist.

Es wird daher ab sofort bis auf Weiteres eine Chlorung des Trinkwassers für die betroffenen Orte in den Landkreisen Forchheim und Bayreuth vorgenommen. Die Ortsteile der Gemeinden Obertrubach und Gößweinstein im Landkreis Forchheim sind Bärnfels, Dörfles, Galgenberg, Hackermühle, Haselstauden, Herzogwind, Hundsdorf, Reichelsmühle, Schlöttermühle, Sorg, Untertrubach, Wolfsberg, Ziegelmühle, Kleingesee, Krachershöhe und Leimersberg, im Landkreis Bayreuth Leupoldstein, Leienfels, Graisch, Soranger und Weidenhüll.


Zulässige Menge

Es handelt sich laut Zweckverband um eine reine Vorsorgemaßnahme. Dem Trinkwasser werde bei der Desinfektion die nach Trinkwasserverordnung zulässige Menge an Chlor zugegeben. Durch die Chlorung des Trinkwassernetzes bestünden keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Ein leichter Chlorgeruch sei gerade in den ersten Tagen nicht auszuschließen. Sollten Betroffene technische Anlagen betreiben, die mit Trinkwasser betrieben werden, so ist mit dem Hersteller zu klären, ob Chlor in dieser Anlage verwendet werden kann. Die Konzentration beträgt 0,1 bis 0,3 Milligramm pro Liter. Mit Chlor desinfiziertes Wasser ist für Aquarien nicht geeignet.