"Noch besser als letztes Jahr", war das kurze Fazit des Vorsitzenden Bernd Ruppert vom "Unternehmerkreis Hausen" auf die Frage nach der Zuschauerresonanz. Wie bereits im Vorjahr war der gemeinnützige Verein für die Organisation verantwortlich.

Im Greifenhof in der Ortsmitte, der wunderbar illuminiert in Szene gesetzt war, hat Hausen auch einen prädestinierten Platz für einen Weihnachtsmarkt. Richtig romantisch und mit viel Liebe aufwendig dekoriert, lobten nicht nur die vielen auswärtigen Besucher, die an den beiden Wochenendtagen den Weg nach Hausen gefunden hatten.

Offiziell eröffnet wurde der Weihnachtsmarkt vom Bürgermeister Gerd Zimmer (SPD). Als prominente Gäste konnte man auch Landrat Hermann Ulm und Landtagsabgeordneten Michael Hofmann (beide CSU) unter den vielen Hundert Besuchern entdecken. Der komplette Erlös aus dem Essens- und Getränkeverkauf spendet der ausrichtende "Unternehmerkreis Hausen" wieder für einen sozialen Zweck. Wie viel dieses Mal zusammengekommen ist, vermochte der Kassier Thorsten Erlwein noch nicht abzuschätzen.

Neben den vielen Produkten in den Marktständen waren vor allem die Buden mit der eigens produzierten "Häusner Weiße" ein Anziehungspunkt. Der weiße Glühwein wurde erstmals in Tassen mit Hausener Motiv ausgeschenkt.

Auf dem Dachboden der Greifenscheune war nach der Segnung durch Pfarrer Klaus Weigand eine Krippenausstellung zu bewundern. Darunter im Parterre gab es Getränke an der Schneebar.

Musikalische Einlagen des Schulchores unter der Leitung von Miriam Sümmerer, der Regnitzmusikanten, "Two for you", des "Jeki"-Orchesters des Musikvereins Heroldsbach sowie ein Auftritt der Kindergartenkinder sorgten für adventliche Stimmung. Ein Höhepunkt war der Prolog des Hausener Christkindes. Zum kurzen Aufwärmen eignete sich auch ein Besuch des Dorfmuseums, das an beiden Tagen die Pforten öffnete. Der Hauptpreis der großen Tombola, ein Fahrrad im Wert von 500 Euro, ging an einen Gewinner aus Heroldsbach.