Street-Art, Straßenkunst präsentieren die Schüler des Ehrenbürg-Gymnasiums am heutigen Donnerstag ab 19.30 Uhr in der Aula der Schule. Die zweistündige Schau reicht von Graffiti über Strapping und Film bis zu Tanzszenen - teilweise ergänzt durch Texte.

Unter der Leitung von Matthias Hetzel und Oliver Boberg haben sich die Schüler der zwölften Klassen anderthalb Jahre auf diesen Abend vorbereitet. Vorgegeben war lediglich das Thema "Street-Art". Wie die Jugendlichen dieses Thema mit Leben erfüllen , war ihnen selbst überlassen. "Und sie zeigten dabei viel Kreativität", erklärt Matthias Hetzel.

Von Hip-Hop und Graffiti

Die Straßenmusiker aus den Großstädten holen die Kids mit Hip-Hop-Klängen und tänzerisch pantomimischen Bewegungen ebenso in die Aula des Ehrenbürg-Gymnasiums wie die Graffiti-Sprayer. Die Texte reichen von lustig bis nachdenklich.

Eine Gruppe hat eine Berliner Straßenbahn auf ein Transparent gemalt, das bei der Kunst-Präsentation besprüht wird. Eine andere Gruppe hat eine Art "Memory" mit Figuren aus dem alltäglichen Lebensraum vorbereitet und versucht, das Publikum in das Spiel mit einzubeziehen.

Cita, Daniela und Celina haben ein mehrere Quadratmeter großes Wandbild gemalt, das sie der Öffentlichkeit nicht vorenthalten wollen, und Arife hat einen Baum im Pausenhof bestrickt. Ihr Kunstwerk setzt sie durch entsprechende Beleuchtung und Musik ins Szene. Insgesamt sind für die Präsentation zweieinhalb Stunden geplant.