Die CSU Kirchehrenbach sorgt sich um den Zustand der Bäume im Ortskern. Diese wurden laut Pressemitteilung im Rahmen der Dorferneuerung vor circa 15 Jahren gepflanzt und gaben der Ortsmitte zusammen mit den Großbäumen vor der Pfarrkirche St. Bartholomäus und den Vorgärten ein schönes und harmonisches Bild mit ländlichem Flair.

Der Kommunalpolitische Arbeitskreis der CSU wies in seiner jüngsten Sitzung darauf hin und vermutet, dass offenbar die Trockenheit der letzten Jahre ursächlich mit dem festzustellenden Siechtum der Bäume in Zusammenhang zu bringen ist. Sein Sprecher Werner Löblein erwartet, dass unverzüglich Maßnahmen ergriffen werden, dieses "gefällige und ortsbildprägende Grün" zu retten.

Löblein und Michael Müller wenden sich an den CSU-Vorsitzenden und stellvertretenden Bürgermeister Michael Knörlein, er möge den Kirchehrenbacher Gemeinderat auf die Dringlichkeit zur Rettung des Ortsgrüns mit entsprechenden Maßnahmen hinweisen und auf Veranlassung drängen.

Absterben droht

Fotos - aufgenommen im Sommer 2019 - zeigen, wie die Trockenheit oder mangelnder Entwicklungsraum für die Wurzelbildung den noch relativ jungen Bäumen derart zugesetzt haben, dass sie nur noch stellenweise austreiben und partiell abzusterben drohen. Als mögliche Ursachen vermuten die Mitglieder des Arbeitskreises, so auch der beratende Biologe Johannes Bail, Wassermangel im Zusammenhang mit eventuell zu klein angelegten Pflanzmulden. Dies sollte durch eine Fachfirma, möglichst die damalige Pflanzfirma, untersucht und mit Gegenmaßnahmen in Ordnung gebracht werden.

Günther Dresel war indes der Meinung, dass bis in den Wurzelbereich reichende und mit Schottersteinen gefüllte Drainageschläuche ausreichend wären, um das lebensnotwendige Nass dorthin zu bringen, wo die Bäume es bräuchten.

Die CSU erwartet, dass rettende Maßnahmen "unverzüglich und noch vor Beginn der Vegetationsperiode" durch den Gemeinderat veranlasst werden. Die Mitarbeiter des Bauhofs sollten angewiesen werden, wenn nötig, regelmäßig zu wässern. Ausdrücklicher Dank des Arbeitskreises galt den Anwohnern, die auf freiwilliger Basis und ehrenamtlich die Baumscheiben und Pflanzflecken das ganze Jahr über mit Blumen und buntem Bewuchs bestücken, pflegen und gießen. Dies sei ein wertvoller Beitrag zur Verschönerung des Ortsbilds und beispielgebend für die Dorfgemeinschaft.