Erfolg ist das Ergebnis richtiger Entscheidungen. Und die hat Marco Krämer getroffen. Der 16-Jährige ist mit einer Note von 1,18 der beste Absolvent, den die Georg-Hartmann-Realschule Forchheim heuer verabschiedet hat. "Lern was, damit du was Gescheites wirst, wurde mir früh gesagt. Außerdem wollte ich mehr als Durchschnitt sein", erzählt Marco.

Dieses Ziel verfolgte er seit der siebten Klasse: "Da war ich schon Klassenbester." Ab da habe ihn der Ehrgeiz erst recht gepackt. Diesen Titel wollte er nicht mehr abgeben - im Gegenteil: Er wollte sich noch steigern. Das ist dem zielstrebigen jungen Mann gelungen.


Feste Zukunftspläne

Ob er dafür große Anstrengungen auf sich nehmen musste? "Eigentlich nicht. Da ich im Unterricht immer aufgepasst habe, habe ich zu Hause nicht viel wiederholen müssen", erklärt Marco. Dabei seien ihm die Lernfächer stets am leichtesten gefallen. Einige Schwankungen gab es in Englisch. "Dass ich auch in der Prüfung eine Eins geschrieben habe, hat mich besonders gefreut", sagt der Burker.

Für die weitere Zukunft hat Marco bereits einen festen Plan. Er will in zwei Jahren das Fachabitur am wirtschaftlichen Zweig der Fachoberschule (FOS) Forchheim erwerben. "Das ist aber eigentlich nur das Mittel zum Zweck. Danach will ich in den gehobenen Beamtendienst beim Zoll", verrät Marco. Dabei reize ihn vor allem das breite Tätigkeitsspektrum beim Zoll und, dass Beamte unkündbar sind.


1. FC Nürnberg und Festivals

In seiner Freizeit ist Marco leidenschaftlicher Fußballfan. Er ist selbst beim FC Burk aktiv und fiebert als Zuschauer bei seinem Lieblingsverein 1. FC Nürnberg mit. "Bei den Heimspielen bin ich eigentlich immer, und ich versuche, auch zu den meisten Auswärtsspielen zu fahren", erzählt der 16-Jährige. Außerdem besucht er gerne Musik-Festival. Besonders der Reggae hat es ihm angetan. "Ich war bereits im vergangenen Jahr auf dem Afrika-Karibik-Festival in Aschaffenburg, die Karte für heuer habe ich mir schon gesichert", sagt Marco.

In der Zeit bis der Unterricht in der FOS beginnt, will der Absolvent vor allem entspannen und feiern. "Ich kann aber nur fortgehen, wenn ich das Geld dafür habe." Deshalb übernehme er regelmäßig kleine Aushilfsjobs, beispielsweise im Gasthaus Schwane oder Auf- und Abbauarbeiten beim Eventservice Maier.

Was er am meisten an der Schule vermissen wird? Marco muss nicht lange nachdenken: "Den geregelten Tagesablauf und die Ferien. Vor allem aber, täglich meine Freunde und Klassenkameraden zu sehen."