Wohl auch deswegen, weil ich selbst nun zu einer Altersklasse gehöre, die ein solches Eigenschaftswort gerne hört. Na ja, ein Senior halt, der jetzt auch in den Genuss von Ermäßigungen und derlei kommt. Doch das hat nichts mit Stärke zu tun.
"Altersstark" - das beginne ich zu ahnen - ist man nicht einfach so. Dafür muss man was tun. An sich arbeiten, gerade dann, wenn man eigentlich gar nicht mehr arbeiten muss. Für körperliches Wohlbefinden, geistige Präsenz, seelische Ausgeglichenheit. Freude kommt nicht von allein. Und die richtig echte kommt von innen.
Um die zu erleben, braucht es eine Mitte, in der es aufgeräumt ist. Also ab zur Entrümpelung, Sperrmüll entsorgen. Nur wenig ist wirklich wichtig. Stärke aus Reduktion gewinnen.
Auch ein alter Sack kann stehen wie eine Eins.