Ebermannstadt spielt, und das Mütterzentrum in Ebermannstadt spielte gleich mit. Denn während sich die Kinder - und damit auch viele junge Eltern - in der Stadthalle Ebermannstadt
eingefunden hatten, feierte das Mütterzentrum in einem spielerischen Umfeld die Eröffnung des "Familienstützpunktes Ebermannstadt".
Entsprechend groß war das Aufgebot der lokaler Prominenz. Neben der Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) und Landrat Hermann Ulm (CSU) waren auch die Leiterin des Jugendamtes aus Forchheim, Dagmar May und die Leiterin des Familienstützpunktes selbst, Barbara Großmann, vor Ort, um ein paar Worte an die Besucher zu richten.
Die Einrichtung der Familienstützpunkte in Forchheim, Neunkirchen am Brand und nun auch Ebermannstadt seien das Ergebnis eines Vorstoßes der letzten Jahre von Jutta Strom-Haensch, Mitarbeiterin der Koordinierungsstelle Familienbildung im Amt für Jugend, Familie und Senioren
des Landkreises Forchheim vorgebracht wurde. Daraus entstand eine Bedarfsermittlung die den Grundstock für die Errichtung der Stützpunkte darstellt.
Landrat Hermann Ulm unterstrich, dass "Eltern die wichtigsten Erzieher" seien und bereits "vom ersten Lebenstag an die Bildungsgrundlagen ihres Kindes" legten. Er hat sich zusammen mit den Vertretern des Landkreises mit Hilfe einer Umfrage aufzeigen
lassen, was junge Familien und Eltern in und um Ebermannstadt und Forchheim vermissen.
Sie wünschten sich einen Ort, an dem sie sich mit anderen Eltern treffen und austauschen können. Ebenso standen Angebote und Kurse im Mittelpunkt.
Diese Aufgabe soll nun der Familienstützpunkt übernehmen. "Das Modellprojekt Familienbildung und Familienunterstützung wurde vom Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität in Bamberg erprobt", erklärte Ulm.
"Wir freuen uns, heute den Familienstützpunkt in Ebermannstadt eröffnen zu können", fügte er hinzu. Gleichzeitig appellierte er an die Familien, den Stützpunkt auch zu nutzen und selbst Ideen einzubringen.
Leiten wird den Familienstützpunkt Barbara Großmann, hauptberufliche Pädagogin. Sie wird die Angebote in Ebermannstadt koordinieren, für die Vernetzung von Institutionen sorgen und natürlich auch zu geregelten Zeiten für Informations- und Beratungsgespräche zur Verfügung stehen.
Alle interessierten können sofort im "Hasenbergzentrum" an der Feuersteinstraße 11 vorbeischauen. Dort findet man am Montag von 8 Uhr bis 10 Uhr und am Dienstag von 15 Uhr bis 17Uhr ein offenes Ohr und Beratung. Auch andere Termine sind auf Anfrage möglich.

Das Büro und damit die Stützpunktleiterin findet man, bis die Renovierungsarbeiten der ehemaligen Schreinerei abgeschlossen sind, übergangsweise im Untergeschoss des Mütterzentrums.