Einmal mehr mischten die närrischen Weiber von Pinzberg die Faschingsveranstaltung des Katholischen Deutschen Frauenbunds von Pinzberg (KDFB) auf. Der Vorstand mit Anna Hack, Theresia Dötzer und Michaela Werner hatten sich ein buntes Faschingsprogramm im Landgashof Schrüfer einfallen lassen. Der Frauenbund feiert heuer sein 30-jähriges Bestehen.

Seine närrischen Frauen gibt es seit 28 Jahren. "Das hier ist heute eine Pink-Zone, das leben wir aus", rief Dora Seeber beim Einzug der Frauen. Pink ist die Farbe, die dieses Jahr ihre Kostüme beherrscht. Das Reich der Frauen ist strikt männerfrei - so wollen sie es haben, darauf legen die närrischen Weiber an diesem Abend viel Wert. Allenfalls die drei Musiker der Haderlumpen, die zünftig mit ihrer Band einheizen, sind geduldet. Dann ist da noch der unverkennbare "Märchenprinz", der später in Erscheinung tritt.


Scheewitchen und der Prinz

Mit dem Lied "99 Luftballons" und entsprechend vielen Luftballons zogen die Weiber in den Saal ein. Die Purzelgarde aus Dobenreuth und zwei Tanzmariechen trugen ihrerseits zu einer gelungenen Faschingsveranstaltung bei. Die Mädchen machten neugierig auf den Weiberfasching in Dobenreuth.

"Schneewittchen in einer neuen Form" präsentierte die Frauengruppe "Flotte Motten" aus Gosberg. Brigitte Haagen sprach den Monolog zur Geschichte der Schneewittchen. Der Reihe nach stellten sich die Akteure hinter einem Vorhang vor. Die Stimmung explodierte förmlich, als sich Pfarrer Michael Gehret als "Ich bin der Märchenprinz" präsentierte.

Die Überraschung war gelungen. Dazu gesellten sich die Zwerge und natürlich ein hübsches Schneewittchen - es war eine perfekte Inszenierung. Zu später Stunde gab eisch dann noch das Pinzberger Männerballett "Harramaschoa" die Ehre.