Trotz durchwachsenem Wetter kamen viele Honingser in der Dorfmitte zusammen, um ihren Dorfplatz einzuweihen und so den Abschluss der Dorferneuerung gebührend zu feiern.

Zusammen mit Bürgern, die sich mit Leidenschaft und Kreativität einbrachten, hatte die Gemeinde Hetzles ein Gesamtkonzept für Honings auf den Weg gebracht. Bereits im April 2013 hatte der Gemeinderat die Planungen für die einfache Dorferneuerung Honings eingeleitet. Die Baumaßnahmen wurden im Mai 2017 ausgeschrieben und dann begonnen. Den früheren Dorfplatz und Mittelpunkt konnte man kaum als solchen bezeichnen, da er keine größere Aufenthaltsqualität hatte und vor allem zum Parken verwendet wurde. "Heute hat dieser zentrale Ort in Honings ein anderes Gesicht", freute sich Bürgermeister Franz Schmidtlein (BHH). Der Dorfplatz ist hell gepflastert, wirkt freundlich und setzt mit dem neu geschaffenen Brunnen einen Farbtupfer. Die um den Dorfplatz gruppierten Gehöfte beleben ebenso wie das neu gestaltete "Milchhäusla" die Dorfmitte und laden zum Verweilen ein.

Viele Detailentscheidungen

Schmidtlein dankte dem Amt für ländliche Entwicklung für die konstruktive Zusammenarbeit. "Es war nicht immer einfach, kurzfristig viele Detailentscheidungen für den weiteren reibungslosen Bauablauf zu erarbeiten und festzulegen", erklärte Schmidtlein.

Projektbegleiter Werner Bauer vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) Oberfranken gratulierte zur gelungenen Umsetzung und lobte die Honingser Bürger, Planungsbüros, ausführende Unternehmen und die Verantwortlichen der Gemeinde Hetzles, besonders Olaf Drescher vom Bauamt. "Hier konnten die betroffenen Bürger mitreden und so selbst ihr Lebensumfeld mitgestalten und verbessern". sagte Bauer. Er erinnerte in seiner Rede an das "überwältigende Engagement" der Honingser Bevölkerung sowie an die vielen Unannehmlichkeiten während der Bauzeit. "Das Ergebnis jedoch kann sich sehen lassen", meinte er und freut sich mit den Honingsern über den Abschluss.

Die Dorferneuerung sei eine Stärkung der ländlichen Kommunen und diene der Unterstützung der Menschen, erläuterte Bauer. "Private Maßnahmen wurden im direkten Umfeld ebenfalls gefördert", teilte Werner Bauer mit.

Bevor die Dorferneuerung ausgiebig am Dorfplatz gefeiert wurde, erteilten der katholische Pfarrer Joachim Cibura sowie der evangelische Pfarrer Axel Bertholdt dem Werk den kirchlichen Segen.