Es klappte alles wie am Schnürchen. Kaum zwei Stunden dauerte es, bis der Christbaum vom Garten von Manfred und Hilde Brunnqual in der Serlbacher Straße 25 auf den Forchheimer Rathausplatz "verpflanzt" war.

Kurz vor 8 Uhr standen Klaus Wilfling, Siegfried Lechner, Frank Lahner und Stefan Klinger vom Gartenamt der Stadt im Garten der Familie Brunnqual. Mit der Motorsäge wurde der Stamm in Form gebracht. Dann wurde der Baum mit einem Gurt am Ausleger des Schwertransporters befestigt und abgesägt. Vorsichtig ließ der in seiner Nikolaus-Montur gekommene Kranführer Dieter Felkel die zwischen acht und zehn Meter hohe Douglasie, eine in Nordamerika beheimatete Baumart, über den Gartenzaun schweben, ehe das Weihnachtssymbol auf einem Anhänger verstaut wurde. Etwas wehmütig war Hilde Brunnqual dabei schon zumute, die das ganze Prozedere mit dem Handy filmte. Immerhin hatte das Ehepaar den Baum vor etwa 35 Jahren als 30 Zentimeter hohen Setzling im Garten eingepflanzt. Zur Erinnerung sammelte sie noch ein paar Zweiglein ihres Weihnachtsbaumes ein.

Vor dem Rathaus angekommen, lösten die Mitarbeiter des Stadtgartenamtes die Gurte, mit denen der ausladende Baum festgezurrt war. Dann wurde die Douglasie wieder an den Haken des Kranes genommen und schwebte ein. Mit gezielten Handgriffen wurde der Christbaum in der Halterung auf dem Rathausplatz fest verankert.