Parteiunabhängig, aber dennoch politisch, will sich der neu gegründete Verein zum Wohle der Stadt engagieren. Ermuntert durch den Zuspruch vieler Bürger aus dem gesamten Gemeindegebiet, kamen die Gründungsmitglieder zusammen und stimmten in ihrer Aufstellungsversammlung einstimmig für den vorher diskutierten Satzungsentwurf.
Neuer Vorsitzender des Bürgerforums ist Thomas Dorscht. Er will diejenigen Ebermannstadter erreichen, die sich in der derzeit praktizierten Gemeindepolitik nicht wiederfinden. "Erst Tatsachen schaffen und danach um Verständnis und Unterstützung bitten, darf nicht länger praktiziert werden", findet auch der zweite Vorsitzende Peter Striegel. Ergänzt wird die Vorstandschaft durch Ursula Meußel und Peter Dorscht.
Nicht nur von Transparenz und Bürgernähe sprechen, sondern sie auch wirklich anwenden, fordern auch die drei Beisitzer Heidi Krauß, Hanni Kraus und Jonas Krauß. Dazu gehörten vor allem umfassende und neutrale Aufklärung zu allen wichtigen Themen, die auch ergebnisoffen diskutiert werden müssten.
Die Aufklärungsarbeit sollte vor den Beschlüssen erfolgen und nicht erst, nachdem Tatsachen geschaffen wurden, war die einhellige Meinung der Gründungsmitglieder.
Ob und in welchem Rahmen das Bürgerforum Ebermannstadt bei der nächsten Kommunalwahl aktiv werden will, ließen die Vorstände vorerst noch offen. Auf jeden Fall wollen die Vereinsmitglieder die aktuelle Politik weiterhin kritisch verfolgen und bei Bedarf die nötigen Informationen liefern. eB