In der Sitzung des Gemeinderates Hallerdorf stellte sich Louisa Hering aus Viereth vor, die seit Anfang Juli im Kindergarten Willersdorf als Erzieherin tätig ist. Sie ist die Nachfolgerin von Carina Schwarzmann. Zudem beschloss das Gremium, im Neubau des Kindergartens in Trailsdorf Platz für zwei Krippengruppen mit je zwölf Plätzen und 50 Betreuungsplätzen für Kinder von drei bis sechs Jahren vorzusehen.

In der Gemeinde Hallerndorf besteht aktuell ein Gesamtbedarf von 74 Krippen- und 158 Kindergartenplätzen. Für den Neubau des Kindergartens in Trailsdorf ist eine kommunale Bedarfsplanung nötig. Das Landratsamt Forchheim hatte im Landkreis bereits eine Elternbefragung durchgeführt, die als Grundlage für die Bedarfsplanung dient. In Hallerndorf waren von den 260 verteilten Fragebögen 126 ausgefüllt zurückgekommen. Aus diesen Informationen erarbeitete das Landratsamt eine Auswertung, die allerdings die ausgewiesenen und geplanten Baugebiete nicht berücksichtigt. Die Zahlen zeigen in Hallerndorf einen maximalen Bedarf und eine maximale Auslastung.


Aktuell 42 Krippenplätze

Aktuell stehen in der Gemeinde Hallerndorf 42 Krippenplätze zur Verfügung; in der Auswertung werden 74 vorhergesagt. Der aktuelle Bedarf bei den Kindergartenplätzen liegt bei 141; hier wird mit einem Platzbedarf von 158 gerechnet. Der Neubau der Kindertagesstätte war notwendig geworden, da das Gebäude in schlechtem Zustand ist und ein Ausbau im denkmalgeschützten Altbau schwierig gewesen wäre.


Sanierung der Schule

Zudem hatte die Gemeinde Hallerndorf bei der Regierung von Oberfranken beantragt, dass sie vorzeitig mit den Maßnahmen für die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule beginnen kann. Mit den Sanierungsarbeiten soll in den Sommerferien begonnen werden, die notwendigen Auftragsvergaben benötigen einen gewissen Vorlauf. Nach einer ersten Prüfung des gemeindlichen Zuwendungsantrages hat die Regierung von Oberfranken dem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugestimmt. Sie gibt aber vor, dass die Maßnahme bis spätestens Januar 2019 begonnen sein muss. In einem weiteren Schreiben stellte die Regierung von Oberfranken unverbindlich eine Förderung in Höhe von 5.193.000 Euro in Aussicht.


Die Böschung sichern

Außerdem erteilte der Gemeinderat der Firma Erdbau Kaiser den Auftrag zur Sicherung der Grabenböschung und des Bankettes zwischen Emmertsgraben und Emmertsweg auf einer Länge von 100 Metern zu einem Pauschalpreis in Höhe von 7568 Euro. Im Rahmen der Wegebaumaßnahmen am Emmertsweg war festgestellt worden, dass sich im Laufe der Jahrzehnte die Grabensohle vertieft hatte und die Böschung zwischen Graben und Weg sehr steil geworden war. Ein Teil des Bankettes war bereits abgerutscht. Nun sollen frostsichere Wasserbausteine eingebaut werden. Zusätzlich wird die gegenüberliegende Grabenböschung abgeschrägt und damit der Graben verbreitert.


Leerrohre

Das Gremium beschloss weiterhin, die Hälfte der Kosten beim Bau oder Austausch von Zubringerleitungen und der Mitverlegung von zwei Kabelleerrohren durch den Zweckverband zur Wasserversorgung der Eggolsheimer Gruppe zu übernehmen.

Da die Satzung über Aufwendungsersatz und Gebühren für Einsätze und andere Leistungen der freiwilligen Feuerwehren letztmalig 2010 geändert worden war, beschloss das Gremium außerdem eine Anpassung der Gebührensatzung, um den Preisanstieg im Feuerwehrbereich weiterverrechnen zu können.

Zudem beschloss der Gemeinderat das innerhalb der "Allianz Regnitz-Aisch" erarbeitete Kernwegenetzkonzept. Dies war nötig geworden, da die Zusage der Förderung für die beschlossene Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße vom Ortsende Haid bis zur Gemeindegrenze zu Adelsdorf vom Amt für ländliche Entwicklung widerrufen worden war. Nun wurden alle Wege, die in den nächsten fünf Jahren saniert werden, in das Kernwegekonzept aufgenommen und ein Antrag für ein Verfahren der ländlichen Entwicklung eingeleitet.