"Service in einer neuen Dimension" versprach Helmut Zolleis, Inhaber des gleichnamigen Autohauses, beim Spatenstich für ein komplett neues Service-Zentrum. Es entsteht im Anschluss an die bestehende Werkstatt, die dann abgebrochen wird.

Mit einem Kostenaufwand von 2,5 Millionen Euro baut Helmut Zolleis auf dem 6000 Quadratmeter großen Grundstück im Forchheimer Süden zusammen mit seinem Geschäftspartner Klaus Biemann ein Servicezentrum für die Marken Audi, VW, Skoda und Seat.

Das Gebäude werde eine Gesamtgröße von rund 2400 Quadratmetern haben, informierte Helmut Zolleis. Anmeldung und Servicezentrum umfassen dabei 650 Quadratmeter. Hinzu kommt eine Werkstatt mit 800 Quadratmetern, ein Teiledienst mit 600, eine Waschhalle mit 150 Quadratmetern und neue Sozialräume, für die 200 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

"Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenz, den Service rund um das Auto", unterstrich Helmut Zolleis, "dann sind wir auch in der Lage, die hohen Standards der Autohersteller sowie des Nutzfahrzeug-Bereiches einzuhalten", zeigte sich Zolleis erleichtert. Und er bekräftigte: "Ich bin überzeugt, dass diese Investition die richtige Entscheidung ist."

Gleichzeitig bat der Unternehmer um Verständnis, dass es während der sechsmonatigen Bauzeit zu Beeinträchtigungen kommen werde. "Das beginnt bei der geringeren Zahl der Parkplätze, setzt sich fort, dass Kunden etwas weitere Wege in Kauf nehmen müssen und endet beim Baulärm."

Bei Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WUO) und Bauamtsleiter Gerhard Zedler, der zum Spatenstich gekommen war, obwohl er Geburtstag feierte, bedankte sich Zolleis für die rasche Genehmigung des Bauantrages. "Forchheim ist eine Stadt, in der ein Unternehmer viel bewegen kann", betonte Zolleis.


Stumpf: Investitionen in Forchheim in Höhe von 42 Millionen Euro


Da konnte Oberbürgermeister Franz Stumpf nur beipflichten. Allein im letzten Monat seien Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen von 42 Millionen Euro begonnen worden. "Bei einem Bruttoeinkommen von 60 000 Euro im Jahr sind das 700 Arbeitsplätze, die so gesichert werden", rechnete Stumpf vor. Dabei erinnerte er an das Motto des früheren Wirtschaftsförderers der Stadt, Heinz Schwab, der gefordert hatte: "Kräne will ich sehen."