Zahlreiche Bauvorhaben passierten den Gemeinderat Pinzberg in dessen jüngster Sitzung. So wird das schnelle Internet in absehbarer Zeit im ganzen Gemeindebereich verfügbar sein. Alle Ortsflächen unter 30 MBit sind in die zweite Bauphase einbezogen, wie Bürgermeister Bernd Drummer (BG Wi) erörterte.
Die Telekom als einziger Anbieter meldete eine wirtschaftliche Lücke von 263 000 Euro für das Projekt; davon bleiben 52 000 Euro bei der Kommune hängen.

Täglich 4500 Autos

Die Telekom hat als einziger Anbieter ein Angebot abgegeben, das jetzt formal geprüft wird. Der Gemeinderat ermächtige den Bürgermeister, den Auftrag zu vergeben, sobald die Angebotsprüfung positiv abgeschlossen ist und der Förderbescheid der Regierung vorliegt.

Viel Verständnis erntete die Bitte eines Antragstellers, in Wiesenthau an der Kirche bei der Straßeneinmündung eine Ampel zu installieren. Ein entsprechender Brief liegt dem Landratsamt Forchheim und auch dem Gemeinderat vor. 4500 Fahrzeuge passierten täglich den Ort, so Drummer. Der Schutz der Kinder beim Queren der Hauptstraße stand in der Diskussion im Vordergrund. Bereits 1997 hätte es vergeblich den Antrag auf eine Probeampel gegeben. Mittlerweile gilt seit einigen Jahren in dem diskutierten Bereich eine 30-km-Geschwindigkeitsbegrenzung. An diese hielten sich aber die Wenigsten, war aus dem Rat zu hören. Einstimmig unterstützt der Gemeinderat deshalb den Antrag beim Landratsamt.

Leerrohre vorgesehen

Weiter geht es auch mit dem Ausbau des Parkplatzes im Bereich des Wertstoffhofes in Wiesenthau. Drei Firmen bewarben sich. Den Zuschlag erhielt die Firma Höllein aus Bamberg mit dem günstigsten Preis von 64 000 Euro.
Gemeinderat Theobald Messingschlager (FW) gab zu bedenken, einen behindertengerechten Belag zu wählen. Dazu soll noch eine Auswahl getroffen werden. Außerdem sind Leerrohre für eine eventuelle Beleuchtung vorgesehen. Mit einer Bauzeit von drei Wochen rechnet der Rat.

Endgültig vorwärts soll es jetzt mit der Fassadensanierung des Feuerwehrgerätehauses in Wiesenthau gehen. Für das Trockeneisstrahlen des Fachwerks nimmt die Kommune 9300 Euro in die Hand. Zur Sprache kam auch die nachdrückliche Beschwerde eines Wiesenthauer Jagdpächters. Dieser bemängelte, dass ein Kirchehrenbacher an der Gemeindegrenze am Walberla einen etwa 1000 Quadratmeter großen Gebietsstreifen auf Wiesenthauer Gemeindegebiet eingezäunt habe und beweide. Bernd Drummer sieht nach Rücksprache mit dem Beschuldigten keinen Handlungsbedarf.

Die Umzäunung werde in Kürze entfernt. Einen Schaden könne man hier nicht erkennen. Viel Mühe hat sich die Gemeinde wieder bei der Erstellung eines Ferienprogramms gegeben. Elf Veranstaltungen stehen dieses Jahr auf dem Programm. Der Zirkus Schnauf gastiert beispielsweise in der Zeit vom 2. bis 8. August.