Auf der Homepage des Klinikums steht es geschrieben: Ein neuer Geschäftsführer wird gesucht. Unter anderem steht in der Stellenbeschreibung der Klinik auf deren Hompage als Aufgabe "Zusammenschluss der Kliniken Forchheim und Ebermannstadt". Das stößt nicht bei allen auf Verständnis.

Kreisrat Karl Waldmann (Grüne) fragt deshalb in der Kreisausschuss-Sitzung nach. Für ihn, der auch im Aufsichtsrat der Klinik Fränkische Schweiz sitzt, ist es unverständlich, dass die Stelle nun ausgeschrieben ist. "In Ebermannstadt wurde nach Ausscheiden von Thilo Penzhorn Ende 2012 die Stelle mit Uwe Möller-Ühlken nur kommissarisch besetzt", erklärt Waldmann, "wieso wird die Stelle im Forchheimer Klinikum jetzt komplett ausgeschrieben?"

Landrat Hermann Ulm (CSU) verwies auf den Forchheimer Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WUO), der als Kreisrat ebenfalls anwesend war. Stumpf sagte, dass auch eine Aufgabe des neuen Geschäftführers sei, die Fusion voran zu treiben und die Ausschreibung mit dem Landkreis abgesprochen worden sei.


Klinik Fränkische Schweiz

Ebenfalls im Kreisausschuss wurden die Jahresabschlüsse der Klinik Fränkische Schweiz GmbH, der Klinik Fränkische Schweiz Service GmbH und des Pflegezentrums Klinik Fränkische Schweiz gGmbH für das Jahr 2014 vorgestellt. In allen Punkten wurden die Beschlussvorschläge des Kreises ohne Gegenstimme angenommen.



Lob für Hautmann

Großes Lob für Reinhard Hautmann, geschäftsführender Direktor des Forchheimer Klinikums vom Bund der Steuerzahler: Rechtsanwalt Thomas Mönius, Vorsitzender des Regionalverbandes Bamberg/ Forchheim des Bundes der Steuerzahler, übermittelte eine Dokumentation der Mitgliederzeitschrift des Bundes des Regionalverbandes an die Landesgeschäftsstelle des Verbandes in München.
Dort ist eine vorbildliche Haushaltsführung bestätigt. Direktor Hautmann geht nach 40 Jahren als Klinikchef in Ruhestand. Seit er das Amt 1975 übernahm, sind die Bilanzen durchweg positiv. Hautmann hat die Ausbau-, Erweiterungs- und Neubaumaßnahmen des Klinikums zu verantworten. Außerdem gilt ihm von Seiten des Bundes der Steuerzahler große Anerkennung, wegen der vorbildlichen Bilanz 2014, schreiben sie in ihrem Magazin. Hautmann soll nicht nur große Anerkennung bekommen, sondern soll auch als Vorbild dienen, wünscht sich der Bund der Steuerzahler. csy