Das Sommerfest in der "Kindervilla Thuisbrunn" bildete die Kulisse für die Wiedereröffnung des generalsanierten Spielplatzes unterhalb des Festplatzes. Der städtische Kindergarten gehört neben der evangelischen Einrichtung in Gräfenberg zu den beiden Kindertagesstätten.
Nach 20 Jahren waren die Spielgeräte in einem derart bedenklichen Zustand, dass sowohl die Sicherheit der Kleinen als auch der Wanderer, die den Bereich gerne als Rastplatz nutzten, nicht mehr gewährleistet werden konnte.

Umgeben von spielenden Buben und Mädchen lobte Bürgermeister Werner Wolf (FW) das ehrenamtliche Engagement der Thuisbrunner, die neben ihrem freiwilligen Arbeitseinsatz auch noch einen Großteil der neuen Spielgeräte über ihren Zehntscheunenverein, in dem alle örtlichen Vereine organisiert sind, finanzierten. Die Stadt trug die Kosten für die neue Hangrampe.

Lob für Väter und Opas


Der Vorsitzende der FSV-Ortsgruppe Haidhof-Thuisbrunn und Initiator der Aktion, Heinz Hofmann, lobte im Zusammenhang mit der Planung und Gestaltung der Spielfläche das großzügige Engagement des Geschwander Sondermaschinenbauers Theo Schumann, der damit die Realisierung der Maßnahme ebenso erst ermöglichte, wie die Väter und Opas beim Aufbau der neuen Spielgeräte.

Trotz aller Freudenmomente sieht Hofmann aber derzeit auch dunkle Gewitterwolken über dem Gebiet von Leitsberg und Reckenberg aufziehen. "Ich befürchte, dass das persönliche Engagement der Bürger dann nicht mehr so ausgeprägt sein könnte, wenn die Kommunalpolitik die Bedenken der Bewohner weiterhin nicht ernst nimmt und schon bald das geplante Vorranggebiet für Windkraftanlagen zwischen Kasberg, Haidhof und Thuisbrunn realisiert wird". Noch aber konnten sich die Kinder und die Großen über den neuen Kinderspielplatz freuen.