Beide blicken auf ein arbeitsreiches Leben zurück, das von der Geschichte Deutschlands maßgeblich mitgeschrieben wurde. Die Eltern von Sieglinde Bauer zogen vor dem Zweiten Weltkrieg nach München und hofften, dort ein besseres Auskommen zu finden. In der Landeshauptstadt ist Sieglinde Bauer auch geboren worden.
Die Kriegsjahre verschlugen sie dann nach Strullendorf. Nach der turbulenten Leidenszeit war das Anwesen in Untertrubach verwaist, so dass der Weg wieder zurück in die alte Heimat führte. Hermann Bauer ist und bleibt ein echter Untertrubacher. "Er wohnte ja nur schräg über die Straß´, da hat man sich ja von Kindheit an gut gekannt", sagt Sieglinde Bauer.

Hermann Bauer machte seine Berufsausbildung in Nürnberg und war insgesamt 48 Jahre - ein ganzes Arbeitsleben lang - bei der gleichen Firma. Während der Lehrjahre wohnte er zur großen Teil zwar in der Großstadt. Dann aber zog es ihn wieder zurück ins Trubachtal, wo sie ihr Heim errichteten. Der Garten und Reisen in die Berge waren ihr Hobby.

Zwei Töchter und zwei Enkel


Die Wallfahrt nach Amberg gehörte viele Jahre zum Anliegen und Programm der Jubilarin. Zwei Töchter in der näheren Umgebung mit ihren Familien, darunter zwei Enkelkinder, gratulieren zu dem großen Tag.
Pfarrer Werner Wolf zelebrierte den Dankgottesdienst für die glücklichen Jahre in der Filialkirche von Untertrubach. "Ihr wohnt in einem schönen Umfeld, da kann man auch den gemeinsamen Ruhestand genießen", meinte Bürgermeister Willi Müller (CSU), der im Namen der Gemeinde Obertrubach die besten Wünsche überbrachte. gal